Magische Tiere befreien

Willkommen zum 2. Vollmond in Schütze! Aber Einiges ist anders als bei der ersten Runde vor einem Monat. Und zwar fast alles. Wir hatten einen kosmischen Zustand von Nebligkeit und nicht eindeutigen Richtungen, vielleicht Rauchschwaden vor dem Ort, an den … Weiterlesen

Zeit zum Feiern und Vertrauen

Willkommen zum Vollmond des puren Vertrauens. Schütze! Gestern war einer dieser sehr seltenen Tage, an denen ich keine Motivation zum Schreiben des Blogs hatte.. Weder interessierte es mich, darüber nachzudenken, was ich schreiben könnte, noch hatte ich das Gefühl, irgendetwas … Weiterlesen

Dein Traum in 3D

Willkommen, herziger Skorpion. Um die langweiligen Skorpionklischees zu umgehen, möchte ich erst mal woanders anfangen. Wir denken so gerne in Paaren, polar und binär und so weiter. Das hilft unserem Verstand, die ganzen wild schäumenden Eindrücke und Erfahrungen zu sortieren. … Weiterlesen

Liebe + Klarheit = unbesiegbar

O Du liebe Mondfinsternis. Venus – Magic und Saturn – Geduld. Lasst uns durch diese so unterschiedlichen magnetischen Wellen tauchen. Oder noch besser, darüber hinweg springen wie Delfine, die lachenden Helden im Spielen mit dem großen Wasser. Willkommen zu einem … Weiterlesen

Gehen wir Träume füttern

Was macht diese Jungfrau heute mit dem Vollmond? Sie richtet ein Spotlight auf verschiedenste Dinge links und rechts des Weges, den wir gewählt haben. Schon lange gehen wir hier entlang und manchmal sehen wir den Weg gar nicht mehr vor … Weiterlesen

Aufwachen, Neustart

Große Dinge passieren jetzt gerade. Eine impulsive und freiheitsliebende Kraft zeigt sich uns jetzt: Uranus. Der Planet des Zeichens Wassermann hat sich seit Ende Juli auf seiner Umlaufbahn rückwärts bewegt. Das heißt: All die Themen, die er symbolisiert und in … Weiterlesen

Langsam, kraftvoll und schön

Es ist so gut, daran erinnert zu werden, dass die großen Dinge ganz, ganz langsam vor sich gehen.

Das, was dauert und wächst und erinnert wird, entsteht nicht über Nacht. Es wächst und wächst und bewegt sich in unmerklichen kleinen Schritten wie eine Pflanze, die man kaum wachsen sieht. Auf einmal ragt sie in voller Pracht und Größe über den Zaun.

Wir wissen es, wir haben es selbst erlebt, dass das Vertrauen einem Flügel schenkt und Freiheit und Erfolg. Und trotzdem: Immer wieder gibt es Gefühle von Ungeduld, vielleicht Anflüge von Nervosität, oder eine bestimmte wiederkehrende Sorge, die auch nur daher kommt, dass man etwas nicht sofort bekommt, oder es nicht garantiert ist, dass es in Zukunft eintreffen wird, oder oder. Hat alles mit Vertrauen zu tun, und mit Liebe. Denn Vertrauen erlaubt uns, in dem Moment, in dem wir etwas Wichtiges vermissen oder ersehnen, positiv fokussiert zu bleiben und eben diese kleinen winzigen stierhaft beharrlichen und wunderbar ausdauernden Schritte zu gehen, die uns am Ende an jedes Ziel bringen.

So eine Ironie! Wenn wir aufhören, auf das Ziel zu starren und die Lippen zusammenzupressen und was weiß ich für verkrampfte Gedanken und Muskeln zu machen, geht alles von alleine, und im Herz entsteht Raum und Licht für Freude, Kreativität, Vertrauen, Liebe, Großzügigkeit. Und Schönheit!

Manchmal verpassen wir sogar eine Begegnung oder offene Türen im Alltag, weil wir innerlich so auf diese eine Sache starren, die vielleicht erst in 2 Monaten relevant wird, oder auf ein Ziel, das schon längst erreicht ist, vielleicht auch auf eine nicht genutzte Möglichkeit in der Vergangenheit.

Der Vollmond am Dienstag, 27. Oktober, steht im geduldigen und Stabilität liebenden Zeichen Stier.

Die Stierweisheit sagt: Mit Geduld und stetiger Arbeit erreichen wir alles. Nichts ist unmöglich, wenn wir uns gut verwurzelt und in unserem Körper aufgehoben fühlen, uns gut nähren. Wir sind kraftvoll, weil wir nie aufgeben. Wir haben Zeit und das heißt, dass wir mit der Zeit große Ergebnisse erreichen. Wir wissen um das Geheimnis des Wachstums. Wir kennen unsere Kraft und schätzen sie richtig ein. Wir wissen, wann wir schlafen gehen, wann wir Pause machen und wann wir essen. Wir pflegen unseren Körper. Wir sind sinnliche Wesen, die alle Sinne spüren wollen. Wir sind geduldig, brauchen Zeit und arbeiten doch beharrlich weiter, wenn wir einmal das Ziel vor Augen haben.

Aber wie immer gibt es mehr als ein Thema zu diesem Vollmond, denn im Sonnensystem passiert die ganze Zeit ganz viel. Der Mond ist nur ein Aspekt davon. Alleine 10 Planeten, die sich alle in verschiedenen Laufbahnen in verschiedenenen Geschwindigkeiten vorwärts und manchmal auch rückwärts bewegen, sind schon genug für viele Beobachtungen. Dann gibt es noch endlose kleine Planetoiden,  Schnittpunkte und Sternhaufen, so dass es alles ein riesiges Gewusel von riesigen Körpern in der riesigen wunderschönen Dunkelheit des Kosmos ist. Herrlich.

Zumindest eine Ecke möchte ich aus alldem für Euch herausgreifen: Neptun, den Planeten der Träume, Sensibilität, Telepathie, Inspiration, des Glaubens und der übermenschengroßen Liebe zu allem. Dieser weit weit draußen kreisende Planet verbindet sich am Dienstag aufs Fröhlichste mit dem Vollmond, was diesem Tag eine dreamy sweet note gibt. Nicht nur werden wir uns bewusst, wie viel Zeit wir haben, wie geduldig und beharrlich wir unseren Weg verfolgen und wie erfolgreich wir dabei sind, sondern wir spüren auch, dass dieser Erfolg mit Glauben zusammenhängt.

Ohne Glauben kein Erfolg, stupides Vorsichhinarbeiten und Aufgaben erledigen bringt nämlich natürlich überhaupt gar nichts. Nur Frustration und Langeweile. Neptun bringt also Tiefe und Weite mit ins Spiel und das macht Sinn.

Neptun ist die Seite unserer Seele, der im Kosmos rumfliegen will, der alles über Telepathie und Erleuchtung und grenzenlose Liebe schon längst weiß. Das ist die Seite von uns, die gar nicht so Bock auf eine beschränkte 3D Existenz hat, auf Geldverdienen, Duschen, Aufräumen und Putzen. Die am liebsten fliegt, reist, träumt, kreiert und fließt. Egal ob im Traum, in Gesang, in Liebe, in Farben, in Berührung, Tanz, Meditation oder Bewegung. What a joy, nur geht das nicht ohne Körper. Der gehört dazu. Und zwar nicht irgendein Körper, sondern ein gesunder, wacher, beweglicher, lebenslustiger Körper, den wir nur erschaffen, indem wir unsere Sinne berühren und uns mit allen Freuden der Erde und der Körperlichkeit verbinden. Unseren Körper feiern. Auch das ist Vollmond im Stier!

Die Stierkraft ist hundert Pro auf der Erde zu Hause. Sie IST Erde. Ganz einfach, und ganz wichtig, denn ohne diese physische Verankerung wäre all das Neptunische nur Leere, genau wie das Stierische ohne Antennen nur Langeweile wäre. Wenn wir beides verbinden, dann erschaffen wir etwas Neues. Kunst, eine Familie, ein Zuhause, einen Film. Ein Gedicht, ein Buch, ein Geschäft, eine neue Einrichtung, eine Reise.

Ein Beispiel: Kühe sind so schön, weil sie mit der Erde verbunden sind wie alle Tiere und Pflanzen und Menschen und die Schönheit der Schöpfung sichtbar und spürbar machen. Mit ihren Hörnern nehmen sie die kosmischen Schwingungen auf, so sagen die Anthros. Die Hörner als Antennen. Genau wie wir sind die Kühe Wesen, das Erde und Kosmos in sich vereinen. Wir sind genauso schön irdisch wie die friedlichen Kühe, die gelb leuchtenden Herbstbäume, die zarten Rosenblüten und schillernden Kolibris, haben genau solche genialen Antennen, nur sehen wir das nicht immer. Beides zusammen: Pure, endlose Schönheit.

Beide Kräfte – die des Stiers und die von Neptun – sind langsam und entfalten sich erst im Lauf der Zeit. Beide stehen für introvertierte, ruhige, innerliche Energie. Es könnte sein, dass wir wie lauter kleine lächelnde Buddhas diesen Vollmondtag erleben, da wir ja wissen: Wir haben Zeit, wir sind die Geduld selbst, wir verfolgen den Weg, den wir uns ausgesucht haben und genießen jeden Schritt davon.

Jeden. Einzelnen. Schritt. Ja!

Denn die Stierweisheit ist auch Genuss. O Genuss. Sonne auf der Haut, warmer Tee im Bauch, duftende Substanzen und weiche Stoffe, schöne Farben für die Augen und schöne Formen, Geschmacksfreuden, Klänge, die glücklich machen, Tanzen. Viel viel mehr. Alles, was sich gut anfühlt, unendliche Möglichkeiten.

Und jetzt: Lasst uns unsere Antennen genau wie unsere Körper feiern! Genießt es, und lasst es Euch gutgehen, nicht nur heute zum großen Stier-Tag!

Xoxo die astrologin

Mein Feuer und ich

Aufwachen und Anfangen!

Als hätten wir in einem Raum gesessen, in dem es warm, schummrig und etwas stickig war. Plötzlich kommt jemand, der das Licht anschaltet. Auf einmal blendet es und man denkt: Hey! Das war doch eben viel gemütlicher … Aber eben ist vorbei! Und jetzt ist das Einzige, was wir haben. Das Beste, was wir haben.

Wenn der Mond am Mondtag früh (28.9.) voll ist, steht er im Zeichen Widder. Es ist das Zeichen der Neuanfänge, der Initiativen und der Motivation, etwas zu erreichen. Widder sind gut im Beginnen und Losgehen, im Aufwirbeln und Bewegen. Wir haben alle unseren persönlichen Widder. Gut! Denn die brauchen wir jetzt auch.

An allen Ecken sieht man Erkältungen, Müdigkeit und sowas, Zeichen von Umschwung und Veränderung und den Reaktionen der Menschen auf diese Bewegungen. Wenn wir uns darauf einstellen, dass jeden Herbst – genau wie jeden Frühling – dieselben wankenden und wirbelnden Veränderungen anstehen, kann man vielleicht ein bisschen genauer hingucken, wie man sich selbst in diesen Zeiten mit Stabilität versorgt, mit Wärme, mit Freude. Verankerungen im Leben, die uns resistent und unabhängig von Wind und Licht und Verschiebungen von Temperaturen und Stimmungen machen.

Der Vollmond leuchtet auf all die eben genannten Themen und Fähigkeiten: Von vorne anfangen. Etwas erschaffen, das es nicht gab. Sich motivieren für ein Ziel, das in weiter Ferne liegt. Mit dem eigenen Instinkt in Verbindung sein, immer klar ausgerichtet auf die eigenen Ziele handeln. Überhaupt: Aktiv sein. Nicht warten, nicht denken. Schritt für Schritt weiter gehen. Einfach weiter, weiter. Nicht stehenbleiben.

Diese Woche gibt uns kreative und effektive Möglichkeiten, etwas Stabiles und Strukturiertes aufzubauen. Denn der Mond verbindet sich aufs Angenehmste mit Saturn, dem Planeten der Ausdauer, der langfristigen Ziele, der hohen Ansprüche und der ernsthaften, gründlichen Arbeit. Gemixt mit dem Tag und Nacht aktiven Starkstrom des Widders kommt dabei natürlich viel viel Kraft heraus, die wir in diesen schaukelnden Herbstbeginn-Zeiten gut nutzen können.

Es ist wie eine Schiffsreise über stürmische Meere, bei der es essentiell ist, ein gut vorbereitetes und wasserdichtes Gefährt zu haben, genau wie eine entschlossene und hellwache Person am Steuer und einen Vorrat an Geschichten, Essen, an Wissen. Wir brauchen das Widderfeuer, dessen starken Willen und Unbeirrbarkeit genau wie die saturnisch bedächtige Selbstversorgung durch gutes Essen, warme Kleider, und das Wissen um die eigenen Ressourcen.

Was ist jetzt und hier, zum Widdervollmond, unser Feuer, unser Instinkt, unser Neubeginn? Wer steuert unser schönes Schiff durch den Sturm? Weiß dieses Wesen um seine Kraft, hat sie einen inneren Kompass, einen klaren Instinkt?

Da Neubeginne immer die eine Seite einer Entwicklung sind, deren andere Seite ein Ende ist, hilft es vielleicht mehr, erst einmal nach dem Ausschau zu halten, was sich dem Ende zuneigt, verabschiedet und schon am Verschwinden ist. Was will schon seit längerer Zeit gehen, was drängt sich auf, was klopft hier wieder an, und warum schaue ich nicht genau JETZT mal dorthin? Was lastet seit Monaten auf meinem Herz und wird nicht leichter? Was will ich nicht länger tragen?

Aber auch andersherum kann es funktionieren: Ist jemand Neues auf dem Weg in mein Leben? Gibt es etwas, das ich auf einmal beginne, einfach so, oder weil es mich schon länger beschäftigt? Diese Dinge weisen auch auf Altes, Abgestorbenes hin. Dort, wo ich etwas beginne, lege ich etwas Vergangenes ab, das gehen kann. Wir machen dasselbe wie die Natur: Altes wird fallen gelassen, Neues wird vorbereitet. Wir schaffen Raum für den Winter, ermöglichen Klarheit für das Wachstum von frischer, lebendiger Struktur.

Bei alldem geht es darum, mit sich selbst und dem eigenen Feuer gut verbunden zu bleiben. Das Feuer fragt auch: Was motiviert mich, was bringt mir echte, wärmende Freude, und was macht mich unabhängig? Wie mache ich mich unabhängig?

Wenn wir diese Antworten erkennen, fühlen, schmecken und genießen können, dann wird dieser Herbst ein Fest, bei dem unsere Unabhängigkeit eine wertvolle Ressouce ist, genau wie unsere selbst generierte Wärme: Denn wenn wir uns darauf einlassen, diese Bedürfnisse des Feuers mitzunehmen in den Alltag und immer wieder zu erfüllen, dann werden wir belohnt mit einem knisternden Feuer der Lebensfreude, das Herbsttage wärmt, das morgendliche Nebel vertreibt und das richtig Lust auf die nächsten Schritte macht (auch auf den Winter).

Aber für jetzt und hier: Spielt mit Eurem Feuer, und wärmt Euch an Euren eigenen Funken, folgt Eurem Gespür für das richtige Abenteuer und die jetzt pulsierende Richtung in Eurem Leben. Es blinkt und funkelt, wenn man gut hinschaut.

Genießt Eure Feuer & alles Liebe!