Share your magic light with us

Happy December! Im Monat der Plätzchenbäckereien und großen und kleinen Dinner Parties geht es um wärmende Gemeinsamkeit. Die Sonne im Schütze (bis 20.12.) drückt gut aus, was diese Zeit bedeutet: Mit einem großzügigen Geist die Gemeinsamkeiten zwischen den Menschen wahrnehmen wollen und sich zusammenfinden, um sich dankbar und freudig zu vergewissern, was alles gut ist und war. Zu fühlen: Wir sind verbunden. Wir haben etwas gemeinsam. Wir erzeugen in der kalten Zeit in uns und füreinander Wärme, Licht, Nähe.

In dieses gemütliche Feuer hinein scheint der heutige Vollmond im Zeichen Zwillinge und beschert uns einen neugierigen Geist, ein waches Herz, das die Welt kennen lernen und sich für alle möglichen neuen Erfahrungen öffnen will.

Der Fuchs ist ein schönes Bild für das Zeichen Zwillinge: Ein leichtfüßiges, elegant daherfliegendes Tier, leise und gut getarnt in der Dämmerung unterwegs. Die Zwillinge symbolisieren Neugier und unvoreingenommenes Verhalten, intellektuelle Energie und Verspieltheit. Der Fuchs ist wie das Zeichen der Zwillinge auch als Trickser bekannt, der seine Beute unterhält, ihr springend und schauspielernd näher und näher kommt, bis er sich auf sie stürzen kann. Auch das kann ein Zwilling: Spielen & überraschend angreifen.

Die schnell vibrierende Zwillingsenergie weiß um die Macht von Worten und Erklärungen, Namen und Fakten. Darin kann man sich auch verlieren, da einem alles interessant und bunt erscheint, verlockend und duftend. Dazu passt das Bild des Kolibris oder Schmetterlings.

Wer mit starker Zwillingsbetonung auf die Welt kommt, begegnet der Herausforderung, sich einen Herzenskompass zu entwickeln, um die massenhaft auf einen einstürmenden Eindrücke zu sortieren und zu den meisten Nein sagen zu lernen. Es ist wie ein Sturm, den man zu bändigen lernt. Man baut sich selbst inneren Frieden, der einen durch das Leben führt. Denn ohne diesen würde man in all der Fülle von Möglichkeiten und Informationen verwirrt stehen bleiben und keine tiefen Erfahrungen machen können.

Zwillingsvollmonde können uns schmetterlingshaft und fuchsleichtfüßig zeigen, wie wichtig es ist, uns neugierig zu öffnen und zu spielen, kleine Nachrichten mit der Welt auszutauschen und die Fühler auszustrecken, aber auch die emotionale Wirklichkeit hinter der Neugier und Leichtigkeit zu ehren. Wie fühle ich mich in Bezug auf all diese Menschen, mit denen ich in Kontakt bin? Was verbindet uns auf einer tiefen Ebene?

Zugleich passiert neben dem Vollmond noch etwas anderes am Himmel. Genau dem Mond gegenüber, wie zu jedem Vollmond, steht die Sonne (in Schütze). Direkt bei der Sonne haben wir jetzt den Planet des Erwachsenseins, Saturn. Er gibt diesen Vollmondtagen eine ernste und Disziplin einfordernde Note. So haben wir trotz des leichten, freudigen Zwillingemondes eine andere Energie, die uns an offene Rechnungen, zu erledigende Aufgaben (nicht die allerbeliebtesten) und andere Anforderungen in unserem Leben erinnert.

Das Gute: Wir wachsen über uns selbst hinaus, wenn wir diese Aufgaben jetzt annehmen. Wir werden größer, verantwortungsvoller und strahlender, authetischer in unseren Rollen als FreundInnen, KollegInnen, NachbarInnen, PartnerInnen. Wir werden zuverlässig und felsenfest überzeugt von unseren Fähigkeiten und Qualitäten. Wir wissen, wer wir sind – Wenn wir uns auf diese Aufgaben einlassen. Saturn ist ein Planet, in dessen Aufgaben zu investieren sich langfristig lohnt. Wir denken zwar: Ach, kurz vor den Feiertagen, warum denn jetzt das noch? Das mache ich später. Ich will jetzt lieber Spaß haben, Freunde treffen, ins Kino gehen.. Nicht wirklich! Denn das jetzt noch vor uns liegende ist das, was sich in nicht allzu langer Zeit massiv bei uns bedanken wird – in einer befriedigenden, dauerhaften Form. Es. Lohnt. Sich. Trust me.

Dazu kommt noch ein Waage-Aszendent, der diesen Vollmond bestimmt. Wir haben jetzt also das große Bedürfnis, uns mit allen zu einigen und harmonisch zu kommunizieren. Wir denken darüber nach, wie unser Gegenüber unsere Worte auffassen wird und verhalten uns diplomatisch. Zugleich ist gegenüber des Vollmond-Aszendenten Uranus im Feuerzeichen Widder. Das bedeutet, wir sehen in unseren Beziehungen die Notwendigkeit, Veränderungen anzustoßen, um freier und unabhängiger zu werden, sei es privat oder beruflich. Wir fühlen, dass es Zeit ist für Erneuerungen und Verbesserungen, die uns weniger einschränken als unsere bisherigen Mechanismen.

Wir wollen in einer erfüllten Partnerschaft sein und gleichzeitig frei und unabhängig sein. Das ist möglich, aber auch eine Aufgabe. Und auch diese können wir meistern – eine Sache der Hingabe an den Prozess der Entwicklung und der Kommunikation zwischen zwei Menschen. Wie der Wachstumsprozess einer Blume. Nicht sofort sichtbar ist das Ergebnis der Monate oder Jahre des unterirdischen Wachstums, aber wenn dann die Blüte sich öffnet oder die Pflanze aus der Erde hervorbricht, ist man ganz dankbar für die Vorbereitung und Geduld, die man investiert hat. Liebe zu uns selbst, Geduld und Vertrauen in das Wachstum, das wir jetzt anstoßen, das hilft uns auf diesem Weg positiv und konstruktiv zu sein.

Dieses Vollmond-Horoskop erzählt uns noch etwas anderes. Heute und in dieser Woche, aber bis in die Feiertage hinein und darüber hinaus bis zum Neumond am 29.12. ist es das Thema Familie und Zuhause: Das 4. Haus. Dort stehen Merkur, Venus und Pluto. Das bringt unserem Familiengefühl und unserem Schutzbedürfnis eine emotionale Intensität und liebevolle Warmherzigkeit, aber auch das Bedürfnis, über tief reichende Themen endlich zu sprechen. Dinge in Gang zu bringen und klare Verhältnisse zu schaffen, die Luft zu reinigen.

Das können wir mit dem positiven neugierigen und leichtherzigen Zwillinge-Vollmond im Rücken ganz besonders gut. Wir haben viel guten, zukunftsoffenen Wind in den Segeln und können die Transformationen der letzen Wochen und Monate positiv weiterleben und sind auf diesem Weg immer wieder so klar und präsent, uns zu erden, langsam zu werden, Pausen einzulegen, die es in dieser Zeit unbedingt braucht.

All die verschiedenen Konstellationen, die ich benannt habe, können Spannung und ein Gefühl von Aufforderung in unserem Erleben kreieren: Wir sehen und spüren, dass es etwas zu tun gibt. Nicht nur etwas, sondern viel! Dies alles kann auch gemeistert werden, aber dafür brauchen wir einen stabilen Boden, einen schönen warmen Rückzugsraum.

Wenn wir gut auf unsere Häuslichkeitsbedürfnisse und unsere körperlichen, emotionalen und spirituellen Bedürfnisse hören, dann haben wir die Kraft, sowohl in unserer Familie als auch in uns selbst wichtige Veränderungen zu initiieren und uns sowie die anderen neu sehen zu lernen. Es ist die Chance, sich selbst eine gute Mutter und ein guter Vater zu sein, damit wir das nicht von außen geliefert bekommen müssen, nicht von Freunden, Partnern oder der Familie.

Es ist die Chance, über sich hinauszuwachsen und sich selbst strahlen zu sehen in einem Licht, das ganz neu und hell leuchtet. Es ist jetzt möglich, so hell und neu zu funkeln, dass nicht nur wir selbst, sondern auch die Menschen um uns herum überrascht sein werden von dieser Veränderung.

Diese Zeiten wünschen sich von uns, dass wir uns bewusst werden, wie groß wir sind und dass wir unser helles inneres Licht befreien. Es ist nichts kleines nettes für Zuhause. Es ist keine bescheidene, stille Kerze. Es ist ein strahlender, riesengroßer Feuerschein, eine Sternenansammlung, ein gleißendes Sonnenlicht, was in uns auf Befreiung wartet.

Lasst uns alle diese großen, atemberaubenden Lichter teilen und uns daran freuen, wie hell wir eigentlich sind!

Viel Liebe und Hugs zu diesem besonderen Moment des Jahres!

Xxx Luisa

Zur Freiheit. Spielend und singend.

Eclipse!

Blitzlicht!

Dazu steht Uranus in Verbindung zu diesem hochaktiven Vollmond:

Eine hochwirksame Medizin für jegliche Zustände, die dringend aufgehoben und verändert werden müssen. Noch mehr, dieser Mond sagt: Du lebst in Zuständen, die dringend aufgehoben und verändert werden müssen.

Mach es jetzt sofort! Warte keine Sekunde!

Er – ich meine sie – sagt: Befreiungsalarm! Verlasse die überholte und erstarrte Situation JETZT. Kein Diskussion. Keine einzige Erklärung für die Aufrechterhaltung des Alten gilt mehr. Es gibt keine Erlaubnis für das Festhalten an Ohnmacht, an Schmerz, an Angst und jeglichen Begrenzungen aus der Vergangenheit.

Diese machtvolle Vollmondin bringt einen heftigen frischen Wind, der einen erst mal kurzzeitig umschmeißen kann, aber nach einer Nacht guten Schlafes oder zwei Tagen Rückzug und Pause erkennt man das neue Leben in seinem saubergespülten, so viel helleren Licht. Es ist wie bei strömendem Regen ins Bett gehen und bei strahlendem Sonnenschein aufwachen.

Wie kommt diese Wildheit und dieses Ineinanderfließen solcher Gegensätze?

Eclipse Season. Es ist wie immer zu Herbst- und zu Frühlingsbeginn eine Zeit der intensiven Umbrüche. Sie müssen nicht schmerzhaft oder intensiv sein, aber mit Sicherheit sind sie effektiv und langanhaltend verändernd. Denn Eclipses sind partielle Sonnen- und Mondfinsternisse. Dieses mal gibt es drei, die jetzige und zwei im September. Der heutige Vollmond ist eine partielle Mondfinsternis, die immer ein Hinweis auf Endpunkte einer Entwicklung sind.

Wir verlassen eine physische oder emotionale Situation, die nicht mehr erfüllend, sondern zur Last geworden ist. Wir erkennen, was in unserem Leben wirklich wirklich vorbei ist. Was ist nur noch eine Hülle gewesen, die wir seit vielen Wochen und Jahren in einer unangenehm krümeligen Jackentasche mit uns herumgetragen haben wie eine vertrocknete Blume oder ein zerknittertes Stück Papier? Was hat sich leergelebt, leergestritten oder leergeweint? Was hat sich aufgelöst, ganz von selbst, so dass wir kaum mehr tun müssen als vielleicht eine liebevolle, entschiedene Beerdigung dieser Idee, Beziehung, Illusion oder Struktur vollziehen?

Was diese Eclipse uns ermöglicht, verweist auf ein großes Thema: Freiheit. Freiheit, wir selbst zu sein. Die Wassermann-Weisheit erinnert uns daran, dass jeder einen ganz besonderen persönlichen Schatz in sich trägt, der entdeckt und gelebt und der Welt mitgeteilt werden will.

Oft halten wir Teile dieses Schatzes zurück, weil wir nicht angenehm für uns selbst finden oder als von anderen nicht erwünscht sehen. Das ist uns sicher nicht immer bewusst. Vielleicht hat irgendwann mal jemand etwas scherzhaft gemeintes darüber gesagt, und wir sind erschrocken verstummt im Verfolgen unserer Schatz-Veröffentlichung.

Ich bin aber gar nicht der Meinung, dass wir alle so eine monströs große Aufgabe haben, indem wir jetzt hauruckartig eine GANZE Schatztruhe ausgraben und freilegen und dann auch noch der ganzen Welt zeigen müssen. Ay, que heavy! Es ist ein fließender, sich selbst regulierender Prozess, in dem wir spüren, wann welcher Schritt an der Reihe ist. Ich bin sicher, dass wir alle schon immer diesen Weg verfolgen, das uns Teure auszugraben und anderen Menschen zu geben und zu zeigen. Angeborener Instinkt. Großartig! Wir sind wie Trüffelschweine für die kostbaren Trüffel unserer Träume, die in den Erdschichten unseres Alltags und unserer Gedanken darauf warten, von uns entdeckt und genossen zu werden.

Es geht um ganz bestimmte Teile dieses Kostbaren, die wir eben aus bestimmten Erinnerungen oder Glaubenssätzen (sehr wahrscheinlich ererbten Glaubenssätzen, die wir automatisch angenommen haben) heraus in die hinterste Ecke der Schatzkiste gedrückt haben, weil wir einfach bisher nicht wussten, wie man diese eigenwillige ungewöhnliche Schönheit der Welt mitteilen kann. Vielleicht sehen wir eine besonders hell strahlende Kostbarkeit, die uns selbst zuerst erschreckt mit ihrem wilden Gefunkel, bevor wir sie bewundern und liebgewinnen können.

Vielleicht ist es auch eine ganz einzigartig zusammengestellte Gabe, in der dunkel, hell, vertraut und andersartig auf rätselhafte Weise ineinanderfließt. Vielleicht hat uns das irritiert und wir wollten dieses komplexe Ding erst einmal verstehen oder glatt schrubben, bevor wir es aus der Truhe heraus heben. Genau das muss aber gar nicht sein, sagt diese zukunftsweisende Wassermann-Mondin.

Genau wie es ist, ist es vollkommen.

Genau so wie es jetzt daliegt und in die Hand genommen werden will, ist es schön.

Genau so hell, dunkel, vertraut, andersartig, genau so vielschichtig und kraftvoll und betörend ist es gemeint gewesen, von Anfang an.

Uranus, der Erneuerer und Befreier, furchtloser und überzeugter Verfechter von Unabhängigkeit und Eigensinn, verbindet sich mit dieser schönen Zukunftsmondin ganz harmonisch zu einem Sextil (60° Winkel). Das sagt wie zur Verstärkung des Wassermanns: Geh Deinen Weg für Dich allein, Du musst Dich niemandem anpassen.

Nichts ist vergleichbar mit dem, was Du mitbringst. Du bist unique und wunderbar. Wir brauchen jeden einzelnen dieser einzigartigen Schätze aus den Ecken der Schatztruhen in den Herzen aller Menschen, um als Erde glücklich und ganz zu sein.

Und dann kommt noch mehr Support von einem anderen Planeten: Seit dem Wochenende haben wir einen frisch gestärkten Saturn im Rücken, der Vieles möglich macht, was vor Tagen und Wochen noch wie von einer unsichtbaren Mauer aufgehalten wirkte. Saturn hat seine Bewegungsrichtung geändert, ging monatelang rückwärts und stand still, bevor er jetzt wieder in seiner ursprünglichen Richtung weiterkreist. Das ist ein massiver Unterschied, der große Aufgaben machbar erscheinen lässt, die zuvor wie ein endloses Labyrinth aussahen und uns schrumpfen ließen – nur scheinbar. Wir sind so groß! Wir können alles, was wir in unseren Träumen können.

Alles.

Das sagen also Saturn, Uranus und die weise alte Mondin alle gemeinsam, vielleicht singen sie es sogar, und alle anderen Planeten summen leise mit, damit wir das Leichte und Spielfreudige der ganzen Sache auch wirklich spüren.

Die Sterne singen. Die Bäume singen. Die Vögel singen. Und wir?

Ich wünsche uns viel Singen und Summen, und den befreienden Genuss der Erkenntnis, dass alles in unserem Herzen wert ist, geteilt und gesungen zu werden. Die Welt ist bereit dafür. Wir sind bereit dafür.

Mit ganz viel summender silberner Mondliebe für Euch,

die astrologin

Himmelsrichtung aktualisieren

Bling! Wieder ein Vollmond, heute einer der mutigen, unvorhersehbaren Sorte.

Das ist er natürlich immer – ich meine sie – aber dieses Mal noch ein bisschen mehr.

Die volle Mondin steht jetzt im Steinbock, und der ist ein kraftvolles, widerstandsfähiges Erdzeichen. Eins, das immer nach oben guckt, um weiter zu kommen und nach vorne guckt, um weiterzuarbeiten. Das Steinbockprinzip beschreibt eine scheinbar unerschöpfliche, hartnäckige, ausdauernde Kraft.

Sie ist anspornend, und darin kann sie variieren von einem gesunden, motivierten Tatendrang, der mit Geduld und Realismus gesegnet = geerdet ist, bis zu einem lebensverneinenden, liebeshungrigen Überarbeitungswahn, wenn genau diese hilfreiche Erdung fehlt.

Steinbock ist auch ein Symbol für den Archetyp des Vaters, also den inneren Vater. Ich habe bisher noch nie beobachtet, dass irgendwo das Bild des inneren Vaters, also die Instanz einer väterlichen Figur innerhalb einer Persönlichkeit, nicht eng mit der physischen Person des Vaters verbunden war.

Innen und außen spiegeln sich wider und bedingen sich.

Innere Stabilität, eine klare Ausrichtung, Selbstvertrauen und Erfolgsstreben (gesundes, geerdetes, von Freude angetriebenes) sind Dinge, die man traditionell von einem Vater ganz gut lernen könnte. Es sind Dinge, die man wie grundlegende Lebenswerkzeuge braucht und die vielen Menschen fehlen, unter anderen, da die Eltern diese Werte nicht für sich selbst befreit und gefunden haben.

Wenn z. B. ein Vater nicht anwesend ist, egal ob er sich woanders aufhält, oder ob er emotional nicht da ist, dann passiert es automatisch, dass im Kind ein abwesender innerer Vater heranwächst. Kann sich zeigen in mangelnder Zuverlässigkeit, wenig Vertrauen, oder geringem Selbstwert, was alles etwa das Gleiche ist, oder der fehlenden Freude daran, etwas mit den eigenen Fähigkeiten zu bewirken oder mit ihnen zu spielen. Oder es zeigt sich in der Kompensation, dass man wie ohne Selbstliebe und Mitgefühl gegen sich und andere agiert und es gar keinen Respekt vor den eigenen Bedürfnissen gibt.

Wenn man als Kind hingegen die Erfahrung macht, dass die eigenen Taten geachtet und die eigenen Versuche in verschiedene Richtungen ermutigt werden, dann entwickelt man eine stabile Basis, wie eine Aussichtsplattform oder ein Baumhaus, von der aus er in der Welt handeln kann.

Das ist WUNDERSCHÖN. Solche Menschen sind wunderschön. Die ihrem Herzen folgen und wissen, das ist richtig. Das mache ich. Das ist meins. That´s me. Keine Diskussion. Das hat etwas Leuchtendes, Mutiges, und das brauchen wir ganz unbedingt.

Wenn diese stabile Grundlage gar nicht erst anfängt, zu gedeihen, oder ganz schnell wieder liegengelassen wird, weil es keinen Vater gab, auch nicht in Form der Mutter, – da ich ja von einer Energieform spreche – dann hat das Kind auf einmal den Job, sich selbst eine Stabilität auf zu bauen. Mit allem, was es gerne hätte. Liebe, Aufmerksamkeit, Anerkennung, Ermutigung, Interesse, Zuhören, was auch immer.

Das wirkt vielleicht sehr ernst, aber es ist mir wichtig. Ich schreibe, um zu sagen, was das Gute an dem Ganzen ist. Ich will zu dem Fokus hinüberschwenken: Was können wir jetzt und hier und sofort damit machen, um nicht mit einem inneren Loch zu leben oder mit Trauer, Enttäuschung oder einer (Beziehungs-)Macke. Das meine ich sehr liebevoll. Denn alle Menschen brauchen diese Fülle und Präsenz von Ermutigung bei ihren ersten Versuchen und sehr viele Menschen bekommen sie nicht.

Die Gefühle wie Trauer und Enttäuschung sind vollkommen richtig und helfen dabei, zu erkennen, was man braucht. In ihrer Dringlichkeit zeigen sie auch, wie wichtig es ist, etwas zu tun, um sich in ein neues inneres Panorama zu bewegen. Denn man hat die Kraft und irgendwie auch die Aufgabe, sich das alles nachträglich selbst zu schenken: Alle Ermutigung, alle Lobesworte, alle Liebesbekundungen, alle Rückenstärkungen, die im Laufe eines Lebens benötigt werden.

Vollmond in Steinbock ist eine Energie, die Dich wachrüttelt, wenn Du Dir momentan nicht klar über Deinen Weg bist. Es ist eine Zeit, in der man sich fragt, wohin man mit seinen vielfältigen Gaben gehen möchte. Eine Frage nach dem Wohin im Leben, oder in der aktuellen Phase. Das Steinbock-Prinzip hat diese innere Stabilität und auch die Klarheit, die für solche Entscheidungen notwendig sind.

Wenn jemand von Euch im eigenen Horoskop nach dem Steinbock-Prinzip schauen möchte: Eine Möglichkeit ist Saturn. Wo Saturn steht, hat man zwar ganz viel Kraft und Ressourcen, ist aber auch extrem herausgefordert, zu wachsen. Es ist ein teacher planet, an dem niemand vorbeikommt. Eine andere Möglichkeit ist die Sonne. Das Sonnenzeichen (Sternzeichen) kann als Link zum Vater (diesmal dem physischen, dem Grundsteinleger für den inneren) gedeutet werden, was auch viel erzählen kann. Und das 10. Haus. Es gibt also bei Interesse 3 Schrauben zum Nachchecken.

Es ist spannend, sich das anzuschauen, vor allem, wenn man in diesen Dingen etwas forschen möchte und sich auf den Weg machen möchte, für sich selbst die besten Eltern der Welt und des Universums zu werden. Das ist ein Weg, den ich feiere, denn er macht unbesiegbar und unerschöpflich. Er verbindet uns mit unseren eigenen Kräften und inneren Kapazitäten, die viel weiter reichen, als wir manchmal denken, und er gibt uns die Möglichkeit, authentisch erfolgreich und authentisch liebevoll zu werden. Loving the child within is KEY.

Vollmond in Steinbock heißt: Schau auf Deine innere Stärke, schau auf Deinen inneren Kompass. Was zieht Dich voller kribbeliger Freude an? Wo willst Du richtig gerne hin? Was willst Du für Dich selbst erreichen? Und erkenne Deine Kraft und Ausdauer an. Benutze sie weise. Liebevoll gegenüber Dir selbst.

Es ist wie mit dem Zaubern. Menschen können alle möglichen Dinge machen und alles kann gefährlich werden, wenn man es nicht maßvoll tut. Also auf die Intention achten und auf das Herz, da sind wir wieder. Wenn man respektvoll zu ihm ist, sagt das Herz immer rechtzeitig bescheid, wenn etwas nicht gut ist. Ich habe diesen Respekt meinem Herzen früher oft nicht gezeigt und bin dann immer hingeflogen, mit heftigen Konsequenzen. Also kann ich jetzt nur feiern, wie schön und anders und wärmer es sich anfühlt, hinzuhören, was das Herz sagt, und sich zu trauen, so gut für sich zu sorgen, dass es Spaß macht. Auch wenn man es erst lernen muss. Es lohnt sich unendlich und ist WUNDERSCHÖN …

Auf dass Euch dieser Vollmond genau in die Winkel des Herzens leuchte, wo es jetzt gebraucht wird. Ich wünsche Euch genau die Veränderung, die jetzt gerade gut tut. Und dass Ihr wisst: Wir haben alle Kraft, die wir brauchen, um unsere jetzt grün blinkenden Aufgaben zu meistern.

Das kann ein most empowering full moon werden, wenn Ihr es wollt. Neben diesem Gefühl von YES, I CAN ist auch erfrischende Klarheit und sehr stürmischer Wind mit im Angebot.

Macht es Euch schön mit dem Mond!

Xoxo die astrologin

Zeit zum Feiern und Vertrauen

Willkommen zum Vollmond des puren Vertrauens. Schütze!

Gestern war einer dieser sehr seltenen Tage, an denen ich keine Motivation zum Schreiben des Blogs hatte.. Weder interessierte es mich, darüber nachzudenken, was ich schreiben könnte, noch hatte ich das Gefühl, irgendetwas über Astrologie lesen zu wollen. Noch weniger fand ich die Idee, mich an den Computer zu setzen, anziehend. Es war ein absolut unkreativer Tag. Nein, ein unkreativer Morgen, Mittag und Abend. In der Nacht kam plötzlich Bewegung.

In der Nacht holte meine Intuition alles nach, wozu sie am Tag noch keine Lust hatte. Sich öffnen für Ideen und Bilder. Das passierte einfach so, oder nein, das passierte, indem ich viel lachte und unastrologische Dinge machte, wie kochen, Bücherregal umräumen, Comics lesen, Fingernägel lackieren, einkaufen und Musik hören.

Nicht in dieser Reihenfolge.

Jedenfalls will ich sagen: Was man sucht, ist so oft etwas, das um die Ecke liegt, aber sich noch versteckt und bereit ist, gefunden zu werden, wenn man ein bisschen extra Zeit vergehen lässt. Nicht drängelt, sondern das Gleis wechselt. Meine Frustration in den ersten Stunden des Tages hatte zugegebenermaßen ein bisschen mit innerem, unzufriedenen Drängeln zu tun. Ich habe mich gefragt, warum mir der Gedanke an das Schreiben keine gute Laune macht, warum ich nicht motiviert schon längst den Blog fertig geschrieben habe und warum ich mich nicht selbst motivieren kann, um diese Aufgabe zu erledigen.

Da aber meine Kreativität ganz entschieden ihre Augen zu hielt und auch noch die Ohren und überhaupt nicht erreichbar war für jegliche innere Diskussion, musste ich woanders hin gehen. Auf das Feld, in den Supermarkt, in die Küche, und spätabends endlich an mein kleines Bücherregal, wo plötzlich alles umgedreht wurde. Mir fiel ein alter Atlas in die Hand, auf dessen Buchdeckel hinten genau die Darstellung des Sonnensystems abgebildet waren, die ich schon lange gesucht hatte (um die Mondphasen zu erklären). Ha! Gute Laune. Das habe ich erst mal ein bisschen auswendig gelernt. Dann fiel mir das nächste Buch in die Hand, eins von Louise Hay, das mir noch viel bessere Laune machte, weil es darum ging, die negative Art, mit sich selbst zu sprechen, zu beenden und sie vorschlug, positiv zu formulieren, was wir haben möchten, vor allem in unseren Gedanken, aber auch laut und am besten singend! *

Also „Ich habe ein wunderschönes Zuhause“ statt „Ich finde meine Wohnung chaotisch“. Davon ausgehen, dass man es schafft und das Gefühl auf diesen Erfolgsmoment oder Erfolgszustand fokussieren. Yes! Das war genau die Botschaft, die für diesen Tag und diese Woche und diese Zeit in meinem Leben wie wohltuende Medizin wirkte. Auch wenn ich das alles schon einmal gelesen hatte und mein Leben mir diese Erfahrung schon oft bestätigt hat: Manchmal braucht man es nochmal schwarz auf weiß.

Und diese Botschaften sind nah dran an dem, was der Schütze uns zeigen möchte:

V E R T R A U E N. Immer. Immer, immer vom Positiven ausgehen. Zuerst auf den Erfolg und das Schöne eines Projekts oder einer Aufgabe schauen. Und möglichst dabei bleiben. Radikal im Geist und im Herzen eine freudige, zuversichtliche Haltung einnehmen und das Energielevel von Erfüllung, Zufriedenheit, Freiheit verströmen, in sich selbst und in die Welt.

Woah. Danke, dass ich mich vor dieses Bücherregal gesetzt habe. Danke, dass ich den Tag über lauter andere kleine Tätigkeiten verfolgt habe, in dem ratlosen, aber klaren Wissen, nichts forcieren zu können, wenn es um meine entschiedene und heißgeliebte Kreativität geht. Danke, dass eine liebe Person meiner Schwester dieses Buch geschenkt und meine Schwester es dann mir geschenkt hat. Danke, dass ich trotz meiner Müdigkeit noch diese kleine Buchregal-Räumaktion gemacht habe und dabei alles in meine Hände fiel, was ich brauchte, um meinen inneren Weg zum Blogschreiben frei zu räumen und auch, um den Schütze-Vollmond-Vibe treffend beschreiben können.

Auf einmal war ich friedlich und freute mich auf das Schreiben, das wegen dieser Geschichte bis heute vormittag warten musste. Oder besser, es wollte warten. Das ist auch so eine Sache, Kreatvität ist zwar etwas, was man trainieren und verstärken kann, wie eines Muskel, aber nichts, was durch mehrere Schichten von Frustration oder Plänen und körperliche Müdigkeit oder Krankheit hindurch lostanzen wird. Das wäre Überforderung. Es braucht den richtigen Zeitpunkt. Das ist keine Ausrede, sondern meine Beobachtung.

Das Zeichen Schütze ist dieses Jahr besonders hervorgehoben, weil es direkt nacheinander zwei Vollmonde in diesem Zeichen gibt. Wir steigen sozusagen jetzt in eine 29,5 Tage dauernde Schützephase ein. Ein Zug mit Flammen drauf, oder ein rotes Auto oder Flugzeug. Etwas, das schnell vorwärts bewegt, aber auch mal zwischendurch aufgetankt werden muss. Oder repariert. Was jetzt noch neblig und unsicher oder sogar unmöglich wirken kann, wird zum nächsten Vollmond etwas mehr klare Umrisse, Beleuchtung und Ziel bekommen. Es bildet sich eine neue Weite, neue Ziele sammeln sich in unserem Inneren und wir wachsen jeden Tag ein bisschen mutiger in unser Potential mit dieser doppelten Schütze-Verabredung.

Der Schütze lädt uns ein, ehrlich und zuversichtlich und enthusiastisch zu sein. Wie wäre es mit einer inneren oder auch physischen Liste, auf der alles steht, was Enthusiasmus aus Euch kitzelt? So eine habe ich über meinem Küchentisch. Und wenn man diese Liste vor sich hat, schauen, wie man die Zeiten, in denen man all diese Dinge macht, ausweiten kann. Vielleicht sogar in die Arbeit einbauen kann, oder daraus die Arbeit erschaffen kann, die einem das Leben angenehm macht? Parallel dazu die Liste mit allem, was das Gegenteil von Enthusiasmus auslöst – was man aber tun muss. Dann dazu die Aufgabe, die Zeiten, in denen man diese Dinge tut, zu reduzieren. **

Irgendwann besteht das Leben nur noch aus Freuden, wenn man nämlich so gut organisiert ist und so intuitiv handelt und so sehr alles liebt, was man tut, dass alles passt. Und wenn es mal nicht passt – Beispiel bei mir gestern – sich die Zeit nehmen, es a.k.a. die Freude/ die Kreativität/ die Intuition wachsen zu lassen, bis man wieder im Kontakt ist mit dem inneren Brennen.

Damit schicke ich Euch in diesen sonnenbegossenen Sonntag hinaus.

Brennt voller fröhlicher kleiner Funken!

Gebt Euch Zeit zu brennen!

Wachst und blüht, macht alles, was Spaß macht so oft es geht, und macht das, was keinen Spaß macht, so verspielt und lustig wie möglich (Steuererklärung, bürokratische Post, Formulare, Anrufe bei Service-Nummern mit Warteschleifen, Schlangestehen, auf die Bahn warten … aber das ist nur eine kleine Inspiration)!

Viel schwungvolle Liebe und Feuer der positivsten Art für Euch,

xoxo

die astrologin

Literatur:

* „You Can Heal Your Life“ heißt das nützliche Buch dieser mutigen, beeindruckenden Frau.

** Aus dem wunderbaren Buch „The Fire Starter Sessions“ von der Unternehmerin und Schriftstellerin Danielle LaPorte. Es geht darum, dahin zu kommen, genau das zu tun, was man liebt und das, was man liebt, zum Zentrum des Lebens und des Berufs zu machen. Ein extrem motivierendes, ungewöhnlich witzig geschriebenes, praktisches Buch.