Share your magic light with us

Happy December! Im Monat der Plätzchenbäckereien und großen und kleinen Dinner Parties geht es um wärmende Gemeinsamkeit. Die Sonne im Schütze (bis 20.12.) drückt gut aus, was diese Zeit bedeutet: Mit einem großzügigen Geist die Gemeinsamkeiten zwischen den Menschen wahrnehmen wollen und sich zusammenfinden, um sich dankbar und freudig zu vergewissern, was alles gut ist und war. Zu fühlen: Wir sind verbunden. Wir haben etwas gemeinsam. Wir erzeugen in der kalten Zeit in uns und füreinander Wärme, Licht, Nähe.

In dieses gemütliche Feuer hinein scheint der heutige Vollmond im Zeichen Zwillinge und beschert uns einen neugierigen Geist, ein waches Herz, das die Welt kennen lernen und sich für alle möglichen neuen Erfahrungen öffnen will.

Der Fuchs ist ein schönes Bild für das Zeichen Zwillinge: Ein leichtfüßiges, elegant daherfliegendes Tier, leise und gut getarnt in der Dämmerung unterwegs. Die Zwillinge symbolisieren Neugier und unvoreingenommenes Verhalten, intellektuelle Energie und Verspieltheit. Der Fuchs ist wie das Zeichen der Zwillinge auch als Trickser bekannt, der seine Beute unterhält, ihr springend und schauspielernd näher und näher kommt, bis er sich auf sie stürzen kann. Auch das kann ein Zwilling: Spielen & überraschend angreifen.

Die schnell vibrierende Zwillingsenergie weiß um die Macht von Worten und Erklärungen, Namen und Fakten. Darin kann man sich auch verlieren, da einem alles interessant und bunt erscheint, verlockend und duftend. Dazu passt das Bild des Kolibris oder Schmetterlings.

Wer mit starker Zwillingsbetonung auf die Welt kommt, begegnet der Herausforderung, sich einen Herzenskompass zu entwickeln, um die massenhaft auf einen einstürmenden Eindrücke zu sortieren und zu den meisten Nein sagen zu lernen. Es ist wie ein Sturm, den man zu bändigen lernt. Man baut sich selbst inneren Frieden, der einen durch das Leben führt. Denn ohne diesen würde man in all der Fülle von Möglichkeiten und Informationen verwirrt stehen bleiben und keine tiefen Erfahrungen machen können.

Zwillingsvollmonde können uns schmetterlingshaft und fuchsleichtfüßig zeigen, wie wichtig es ist, uns neugierig zu öffnen und zu spielen, kleine Nachrichten mit der Welt auszutauschen und die Fühler auszustrecken, aber auch die emotionale Wirklichkeit hinter der Neugier und Leichtigkeit zu ehren. Wie fühle ich mich in Bezug auf all diese Menschen, mit denen ich in Kontakt bin? Was verbindet uns auf einer tiefen Ebene?

Zugleich passiert neben dem Vollmond noch etwas anderes am Himmel. Genau dem Mond gegenüber, wie zu jedem Vollmond, steht die Sonne (in Schütze). Direkt bei der Sonne haben wir jetzt den Planet des Erwachsenseins, Saturn. Er gibt diesen Vollmondtagen eine ernste und Disziplin einfordernde Note. So haben wir trotz des leichten, freudigen Zwillingemondes eine andere Energie, die uns an offene Rechnungen, zu erledigende Aufgaben (nicht die allerbeliebtesten) und andere Anforderungen in unserem Leben erinnert.

Das Gute: Wir wachsen über uns selbst hinaus, wenn wir diese Aufgaben jetzt annehmen. Wir werden größer, verantwortungsvoller und strahlender, authetischer in unseren Rollen als FreundInnen, KollegInnen, NachbarInnen, PartnerInnen. Wir werden zuverlässig und felsenfest überzeugt von unseren Fähigkeiten und Qualitäten. Wir wissen, wer wir sind – Wenn wir uns auf diese Aufgaben einlassen. Saturn ist ein Planet, in dessen Aufgaben zu investieren sich langfristig lohnt. Wir denken zwar: Ach, kurz vor den Feiertagen, warum denn jetzt das noch? Das mache ich später. Ich will jetzt lieber Spaß haben, Freunde treffen, ins Kino gehen.. Nicht wirklich! Denn das jetzt noch vor uns liegende ist das, was sich in nicht allzu langer Zeit massiv bei uns bedanken wird – in einer befriedigenden, dauerhaften Form. Es. Lohnt. Sich. Trust me.

Dazu kommt noch ein Waage-Aszendent, der diesen Vollmond bestimmt. Wir haben jetzt also das große Bedürfnis, uns mit allen zu einigen und harmonisch zu kommunizieren. Wir denken darüber nach, wie unser Gegenüber unsere Worte auffassen wird und verhalten uns diplomatisch. Zugleich ist gegenüber des Vollmond-Aszendenten Uranus im Feuerzeichen Widder. Das bedeutet, wir sehen in unseren Beziehungen die Notwendigkeit, Veränderungen anzustoßen, um freier und unabhängiger zu werden, sei es privat oder beruflich. Wir fühlen, dass es Zeit ist für Erneuerungen und Verbesserungen, die uns weniger einschränken als unsere bisherigen Mechanismen.

Wir wollen in einer erfüllten Partnerschaft sein und gleichzeitig frei und unabhängig sein. Das ist möglich, aber auch eine Aufgabe. Und auch diese können wir meistern – eine Sache der Hingabe an den Prozess der Entwicklung und der Kommunikation zwischen zwei Menschen. Wie der Wachstumsprozess einer Blume. Nicht sofort sichtbar ist das Ergebnis der Monate oder Jahre des unterirdischen Wachstums, aber wenn dann die Blüte sich öffnet oder die Pflanze aus der Erde hervorbricht, ist man ganz dankbar für die Vorbereitung und Geduld, die man investiert hat. Liebe zu uns selbst, Geduld und Vertrauen in das Wachstum, das wir jetzt anstoßen, das hilft uns auf diesem Weg positiv und konstruktiv zu sein.

Dieses Vollmond-Horoskop erzählt uns noch etwas anderes. Heute und in dieser Woche, aber bis in die Feiertage hinein und darüber hinaus bis zum Neumond am 29.12. ist es das Thema Familie und Zuhause: Das 4. Haus. Dort stehen Merkur, Venus und Pluto. Das bringt unserem Familiengefühl und unserem Schutzbedürfnis eine emotionale Intensität und liebevolle Warmherzigkeit, aber auch das Bedürfnis, über tief reichende Themen endlich zu sprechen. Dinge in Gang zu bringen und klare Verhältnisse zu schaffen, die Luft zu reinigen.

Das können wir mit dem positiven neugierigen und leichtherzigen Zwillinge-Vollmond im Rücken ganz besonders gut. Wir haben viel guten, zukunftsoffenen Wind in den Segeln und können die Transformationen der letzen Wochen und Monate positiv weiterleben und sind auf diesem Weg immer wieder so klar und präsent, uns zu erden, langsam zu werden, Pausen einzulegen, die es in dieser Zeit unbedingt braucht.

All die verschiedenen Konstellationen, die ich benannt habe, können Spannung und ein Gefühl von Aufforderung in unserem Erleben kreieren: Wir sehen und spüren, dass es etwas zu tun gibt. Nicht nur etwas, sondern viel! Dies alles kann auch gemeistert werden, aber dafür brauchen wir einen stabilen Boden, einen schönen warmen Rückzugsraum.

Wenn wir gut auf unsere Häuslichkeitsbedürfnisse und unsere körperlichen, emotionalen und spirituellen Bedürfnisse hören, dann haben wir die Kraft, sowohl in unserer Familie als auch in uns selbst wichtige Veränderungen zu initiieren und uns sowie die anderen neu sehen zu lernen. Es ist die Chance, sich selbst eine gute Mutter und ein guter Vater zu sein, damit wir das nicht von außen geliefert bekommen müssen, nicht von Freunden, Partnern oder der Familie.

Es ist die Chance, über sich hinauszuwachsen und sich selbst strahlen zu sehen in einem Licht, das ganz neu und hell leuchtet. Es ist jetzt möglich, so hell und neu zu funkeln, dass nicht nur wir selbst, sondern auch die Menschen um uns herum überrascht sein werden von dieser Veränderung.

Diese Zeiten wünschen sich von uns, dass wir uns bewusst werden, wie groß wir sind und dass wir unser helles inneres Licht befreien. Es ist nichts kleines nettes für Zuhause. Es ist keine bescheidene, stille Kerze. Es ist ein strahlender, riesengroßer Feuerschein, eine Sternenansammlung, ein gleißendes Sonnenlicht, was in uns auf Befreiung wartet.

Lasst uns alle diese großen, atemberaubenden Lichter teilen und uns daran freuen, wie hell wir eigentlich sind!

Viel Liebe und Hugs zu diesem besonderen Moment des Jahres!

Xxx Luisa

Zur Freiheit. Spielend und singend.

Eclipse!

Blitzlicht!

Dazu steht Uranus in Verbindung zu diesem hochaktiven Vollmond:

Eine hochwirksame Medizin für jegliche Zustände, die dringend aufgehoben und verändert werden müssen. Noch mehr, dieser Mond sagt: Du lebst in Zuständen, die dringend aufgehoben und verändert werden müssen.

Mach es jetzt sofort! Warte keine Sekunde!

Er – ich meine sie – sagt: Befreiungsalarm! Verlasse die überholte und erstarrte Situation JETZT. Kein Diskussion. Keine einzige Erklärung für die Aufrechterhaltung des Alten gilt mehr. Es gibt keine Erlaubnis für das Festhalten an Ohnmacht, an Schmerz, an Angst und jeglichen Begrenzungen aus der Vergangenheit.

Diese machtvolle Vollmondin bringt einen heftigen frischen Wind, der einen erst mal kurzzeitig umschmeißen kann, aber nach einer Nacht guten Schlafes oder zwei Tagen Rückzug und Pause erkennt man das neue Leben in seinem saubergespülten, so viel helleren Licht. Es ist wie bei strömendem Regen ins Bett gehen und bei strahlendem Sonnenschein aufwachen.

Wie kommt diese Wildheit und dieses Ineinanderfließen solcher Gegensätze?

Eclipse Season. Es ist wie immer zu Herbst- und zu Frühlingsbeginn eine Zeit der intensiven Umbrüche. Sie müssen nicht schmerzhaft oder intensiv sein, aber mit Sicherheit sind sie effektiv und langanhaltend verändernd. Denn Eclipses sind partielle Sonnen- und Mondfinsternisse. Dieses mal gibt es drei, die jetzige und zwei im September. Der heutige Vollmond ist eine partielle Mondfinsternis, die immer ein Hinweis auf Endpunkte einer Entwicklung sind.

Wir verlassen eine physische oder emotionale Situation, die nicht mehr erfüllend, sondern zur Last geworden ist. Wir erkennen, was in unserem Leben wirklich wirklich vorbei ist. Was ist nur noch eine Hülle gewesen, die wir seit vielen Wochen und Jahren in einer unangenehm krümeligen Jackentasche mit uns herumgetragen haben wie eine vertrocknete Blume oder ein zerknittertes Stück Papier? Was hat sich leergelebt, leergestritten oder leergeweint? Was hat sich aufgelöst, ganz von selbst, so dass wir kaum mehr tun müssen als vielleicht eine liebevolle, entschiedene Beerdigung dieser Idee, Beziehung, Illusion oder Struktur vollziehen?

Was diese Eclipse uns ermöglicht, verweist auf ein großes Thema: Freiheit. Freiheit, wir selbst zu sein. Die Wassermann-Weisheit erinnert uns daran, dass jeder einen ganz besonderen persönlichen Schatz in sich trägt, der entdeckt und gelebt und der Welt mitgeteilt werden will.

Oft halten wir Teile dieses Schatzes zurück, weil wir nicht angenehm für uns selbst finden oder als von anderen nicht erwünscht sehen. Das ist uns sicher nicht immer bewusst. Vielleicht hat irgendwann mal jemand etwas scherzhaft gemeintes darüber gesagt, und wir sind erschrocken verstummt im Verfolgen unserer Schatz-Veröffentlichung.

Ich bin aber gar nicht der Meinung, dass wir alle so eine monströs große Aufgabe haben, indem wir jetzt hauruckartig eine GANZE Schatztruhe ausgraben und freilegen und dann auch noch der ganzen Welt zeigen müssen. Ay, que heavy! Es ist ein fließender, sich selbst regulierender Prozess, in dem wir spüren, wann welcher Schritt an der Reihe ist. Ich bin sicher, dass wir alle schon immer diesen Weg verfolgen, das uns Teure auszugraben und anderen Menschen zu geben und zu zeigen. Angeborener Instinkt. Großartig! Wir sind wie Trüffelschweine für die kostbaren Trüffel unserer Träume, die in den Erdschichten unseres Alltags und unserer Gedanken darauf warten, von uns entdeckt und genossen zu werden.

Es geht um ganz bestimmte Teile dieses Kostbaren, die wir eben aus bestimmten Erinnerungen oder Glaubenssätzen (sehr wahrscheinlich ererbten Glaubenssätzen, die wir automatisch angenommen haben) heraus in die hinterste Ecke der Schatzkiste gedrückt haben, weil wir einfach bisher nicht wussten, wie man diese eigenwillige ungewöhnliche Schönheit der Welt mitteilen kann. Vielleicht sehen wir eine besonders hell strahlende Kostbarkeit, die uns selbst zuerst erschreckt mit ihrem wilden Gefunkel, bevor wir sie bewundern und liebgewinnen können.

Vielleicht ist es auch eine ganz einzigartig zusammengestellte Gabe, in der dunkel, hell, vertraut und andersartig auf rätselhafte Weise ineinanderfließt. Vielleicht hat uns das irritiert und wir wollten dieses komplexe Ding erst einmal verstehen oder glatt schrubben, bevor wir es aus der Truhe heraus heben. Genau das muss aber gar nicht sein, sagt diese zukunftsweisende Wassermann-Mondin.

Genau wie es ist, ist es vollkommen.

Genau so wie es jetzt daliegt und in die Hand genommen werden will, ist es schön.

Genau so hell, dunkel, vertraut, andersartig, genau so vielschichtig und kraftvoll und betörend ist es gemeint gewesen, von Anfang an.

Uranus, der Erneuerer und Befreier, furchtloser und überzeugter Verfechter von Unabhängigkeit und Eigensinn, verbindet sich mit dieser schönen Zukunftsmondin ganz harmonisch zu einem Sextil (60° Winkel). Das sagt wie zur Verstärkung des Wassermanns: Geh Deinen Weg für Dich allein, Du musst Dich niemandem anpassen.

Nichts ist vergleichbar mit dem, was Du mitbringst. Du bist unique und wunderbar. Wir brauchen jeden einzelnen dieser einzigartigen Schätze aus den Ecken der Schatztruhen in den Herzen aller Menschen, um als Erde glücklich und ganz zu sein.

Und dann kommt noch mehr Support von einem anderen Planeten: Seit dem Wochenende haben wir einen frisch gestärkten Saturn im Rücken, der Vieles möglich macht, was vor Tagen und Wochen noch wie von einer unsichtbaren Mauer aufgehalten wirkte. Saturn hat seine Bewegungsrichtung geändert, ging monatelang rückwärts und stand still, bevor er jetzt wieder in seiner ursprünglichen Richtung weiterkreist. Das ist ein massiver Unterschied, der große Aufgaben machbar erscheinen lässt, die zuvor wie ein endloses Labyrinth aussahen und uns schrumpfen ließen – nur scheinbar. Wir sind so groß! Wir können alles, was wir in unseren Träumen können.

Alles.

Das sagen also Saturn, Uranus und die weise alte Mondin alle gemeinsam, vielleicht singen sie es sogar, und alle anderen Planeten summen leise mit, damit wir das Leichte und Spielfreudige der ganzen Sache auch wirklich spüren.

Die Sterne singen. Die Bäume singen. Die Vögel singen. Und wir?

Ich wünsche uns viel Singen und Summen, und den befreienden Genuss der Erkenntnis, dass alles in unserem Herzen wert ist, geteilt und gesungen zu werden. Die Welt ist bereit dafür. Wir sind bereit dafür.

Mit ganz viel summender silberner Mondliebe für Euch,

die astrologin

Liebe + Klarheit = unbesiegbar

O Du liebe Mondfinsternis. Venus – Magic und Saturn – Geduld. Lasst uns durch diese so unterschiedlichen magnetischen Wellen tauchen. Oder noch besser, darüber hinweg springen wie Delfine, die lachenden Helden im Spielen mit dem großen Wasser.

Willkommen zu einem mutigen und effektiven Vollmond – Moment. 

Unsere Hauptperson: Die Mondin. In Waage ist dieser Vollmond ein Aufruf, das große weite vielfältige Leben mit Freuden und Schönheit und Liebe zu befahren. Das ist auch mutig. Angesichts hetzender Arbeitsmoral, dysfunktionalen Kommunikationsmustern und Schmerz auf so vielen Ebenen ist es mutig, zu sagen: Ich schaue auf das Schöne, Ich schaue auf meine persönlichen Glücksmomente, Glücksgefühle, Glücksmenschen und was wir sonst noch so mit Glück verbinden.

Es ist mutig, zu sagen: Ich nehme meine Bedürfnisse nach Liebe wichtiger als alles, wie z. B. die Launen meiner Mitmenschen. Nicht vom Weg abkommen, sich nicht vom Weg wegziehen lassen, no matter what. „Smile at the obstacle/ for it is a bridge.“

Es ist mutig, immer wieder, hartnäckig und stur und überzeugt, auf das eigene Licht zurückzukommen und zu sagen: Das bin ich. Hier bin ich. Ich versuche es immer wieder, nach allem, was passiert, bei allem, was passiert und jede Minute aufs Neue.

Es ist mutig und es ist das Einzige, was zu tun ist.

Aber das ist nur die eine Stimme in dem heutigen Konzert im Himmel: Es gibt noch was. Saturn ist gerade sehr laut, wir können seine ernste und zu mehr Arbeit anspornende Stimme, sein manchmal dröhnendes tiefes Ermahnen hören. Er ist unsere innere Autorität. Sehr wichtig und sehr hilfreich. Gegenüber den so oft wechselnden Zuständen des Mondes, der alle zwei Wochen entweder voll oder neu ist und jeden Tag woanders im Tierkreis, kann Saturn uns erinnern an das, was lange lange dauert, uns manchmal nervt, weil es so lange dauert, aber am Ende immer strahlend kraftvolle Ergebnisse bringt. Wir lernen, dass Zeit mächtig ist. Manchmal ist es auch reines Abwarten. Aufhören mit Drängeln und Wollen, einfach sein lassen. Aber es kann auch bedeuten, dass wir uns eine Sache so richtig angucken und alle Energie hineingeben, die wir aufbringen können, immer und immer wieder, um nach dem wichtigen und produktiven Prozess der Entwicklung auf einmal ein Meisterwerk vor uns sehen. Wie ist denn das in die Welt gekommen?

Ja, durch jahrelange und jede Verzweiflung überwindende Hartnäckigkeit und Energie-Investition. Keine Zauberei, oder doch, weil Geduld: Kostbar! Selten! Wie Gold. Hmmmm. Ja.

So ein Erlebnis bewegt etwas Großes in einem. Man sieht etwas, das es vorher nicht gab, und das man immer wieder angezweifelt hat. Insgeheim daran geglaubt hat, aber zwischendurch schien es wieder so weit weit weg.

Ich erzähle Euch deswegen von Saturn, weil er gerade so laut ist. Damit meine ich, wir spüren ihn jetzt mehr als sonst. Unsere innere Autorität, unser inneres Erwachsensein wird gerade jetzt betont, heute und in dieser Woche, weil Saturn 1. in einer nicht ganz netten Spannung zu Jupiter (Freude, Geben, Wachstum) und Venus (Liebe, Leichtigkeit, Empfangen) steht und 2. ab dem Wochenende (Ostern) rückwärts geht auf seiner Umlaufbehn. Das lenkt die Aufmerksamkeit auf genau die Punkte, in denen wir vielleicht nicht erwachsen oder nicht ernsthaft sind oder ganz einfach nicht ehrlich zu uns selbst sind und uns damit schaden. Kann sich so anfühlen wie etwas nicht wahrhaben wollen, oder es ist diese eben angedeutete Verzweiflung-Ungeduld-Ich will-aber-Situation. Andere mögliche Saturn-Unbehagen können sich in Angst oder Härte gegen sich selbst und andere zeigen. Es gibt viele Möglichkeiten, diese Energie wahrzunehmen.

Ich möchte Euch deswegen auch erzählen, wie man eine Saturn-Spannung ganz einfach nutzt und sozusagen als Welle zum Surfen umfunktionieren kann: Mit ernsthafter geduldiger Arbeit und fokussiertem Handeln, und vor allem: Aufrichtigkeit. Ehrlich zu sich selbst sein. Bäm. Da kommt man ohnehin nicht dran vorbei und kommt dann aber gleich viele Meilen weiter als mit dem Nörgelweg, dem Angstweg oder sonstigen. Manchmal dauert es Jahre, bis man sich irgendeine kleine, aber doch so wesentliche Sache eingesteht und dadurch einen Riesensprung machen kann. Oder jemand kommt und sagt uns etwas, was jahrelang Menschen zu uns gesagt haben und in diesem befreienden und magischem Moment kommt die Botschaft an – Krach! Alte Ideen fallen um. Wir verändern uns. Raum entsteht. Für ein authetischeres Leben. Richtigeres Sein. Mehr ICH BIN und weniger ICH SOLLTE Mehr Liebe und weniger Angst. Aufatmen.

Ja bitte! Das hätte ich gerne. Klingt lecker. Und damit haben wir schon das Wesentliche dieses Vollmonds in unsere Tasche gepackt:

  1. Mutig sein = auf dem widerstandlosen Weg der federleichten Schönheit, der hellen Freude, des funkenschlagenden Vergnügens (genau: VERGNÜGEN.) herumtanzen. Auf diesem Weg blühen und wachsen und ein leuchtendes, eigenes Bild von Glück sein. Einfach so. Wir bekommen so viel zurück – einmal Leuchten bringt ungefähr zehnmal Sonnenlicht zu uns gespiegelt. Das macht noch mehr Freude. Win win. Check.

  2. Wach sein = keine Angst vor unserem echten Spiegelbild. Hingucken kann vielleicht ziepen, aber eigentlich kommt nur viel mehr Schönheit, viel mehr Ganzheit, raue schöne Integrität, heilsame Klarheit, kraftbringende Verwurzelung, nachhaltiger Erfolg und innere Stabilität dabei heraus.

Das wünsche ich uns allen!

Sprudelnde Liebe und alle möglichen Freuden gemischt mit Aufrichtigkeit und Mut und Ernsthaftigkeit gemischt mit Vergnügen und Sonnenlicht des beginnenden Frühlings, Herz kombiniert mit fokussierter Arbeit und Aufatmen, aufatmen, aufatmen.

Mit sehr wachem Frühlingsgefühl und natürlich so vielen herzensnahen Hugs zu Euch allen!

Xoxo die astrologin

Fliegen und Fließen und Spielen

Fließende Vibes sind es, die der Vollmond so auf die Erde schickt.

Ich hab dazu gar nicht viel zu erzählen: Heute und in der ganzen Woche ist alles in der Schwebe, und alles dermaßen transformierend, dass man gleichzeitig ganz ruhig und ganz flirrend ist. Ich finde, es ist wie wenn nach einer Probezeit auf einmal der Moment kommt, in dem man etwas alleine machen muss. Ich will Euch gar nicht so viel mitteilen, weil ich denke, Ihr wisst das selbst schon alles. Ihr Superhelden!

Ich würde gerne zuschauen, wie Ihr den Vollmond erlebt…

Ich erlebe ihn so: a) Kleine Momente, in denen die Dinge unerträglich falsch erscheinen.. Unbehagen. b) Auch diese Momente, in denen man zurücktritt von der Jetzt-Perspektive und zurückzoomt und sich ganz beflügelt fühlt, angesichts des großen Rahmens, der so viel Raum bietet.

Dieser Rahmen sind all die Dinge, denen wir in unserem Leben erlauben, uns glücklich zu machen. Es ist das, was wir für möglich halten an Glückserfahrungen und Wachstum und Harmonie und Frieden, es ist der Spiegel dessen, was unser Herz zu unserem Leben sagt. Was wir uns zutrauen an Herzweite, an Glückskapazität und Liebesfähigkeit und überhaupt an Zuversicht. Unsere Visionen und Träume sind immer im Zusammenhang mit dem Jetzt-Zustand. Was wir träumen, verweist auf unser Wachsein.

Vor ein paar Wochen träumte ich, ich falle. Während ich fiel, malte ich mir schon aus, wie sehr es weh tun würde, auf dem Boden aufzuprallen. Ich dachte, ich könnte mich schlimm verletzen. Und ich dachte: Nicht gut! Aber es ging weiter. Ich fiel und fiel, und währenddessen passierte etwas. Ich begann zu fliegen. Während ich fiel, wurde ich leicht und flog, schwebte wie ein Blatt auf die Erde und dann landete ich ganz sanft und lautlos, fast ohne den Boden zu berühren – das gefiel mir sehr – in der Schlangenposition, also mit hoch gebogenem Oberkörper, mit aufgestützten Armen, während meine Beine auf dem Boden lagen und mein Blick in den Himmel zeigte, von wo ich gerade gekommen war.

Dieser Traum macht Sinn. Irgendwann, in allen Situationen, in denen man eine Veränderung wünscht, kommt der Moment, in dem man nichts mehr tun kann, und loslässt, oder die Verantwortung abgibt. Man gibt irgendwann endlich zu, dass man nicht alles alleine entscheiden kann. Erleichterung. Und dann passiert meist etwas Geniales. Weil darin Magie ist, in diesem Abgeben und Seinlassen. Abgeben kann auch sein: Eine alte Verpflichtung ernst nehmen und sie vollenden. Oder eine offene Frage mit jemandem klären, die seit Jahren im Raum hängt. Oder ehrlich darüber sein, was man nicht möchte. Es geht ums Entscheiden. Was ist so unangenehm, dass ich es bewegen möchte? Was beschäftigt mich in Wirklichkeit am meisten? Was will ich wissen, begreifen, meistern?

Dieser Vollmond sagt, Fließen, Fließen, es muss nichts festgenagelt werden, sondern erst wenn wir voller Vertrauen zugucken, wie Tische und Brote durch die Luft fliegen, wenn wir dem Flirren des Lebens mit einem liebevollen Lächeln entgegentreten und es vielleicht auch noch zu diesem Flirren beglückwünschen, dann entsteht Harmonie. Und Frieden. Und Glück auch. 

Also diese Tage sind ein Fuchs – Trainingslager. Füchse fließen durch die Dämmerung und durch die Nacht. Vollkommen lautlos. Dezente Bewegungen, aufmerksam und elegant. Nirgends zu lange bleiben. Lauschen. Dieses Bild des Fuchses, wie er den buschigen Schwanz so um sich legt, als wäre es eine kuschelige Decke. Wärmen und auftanken, ruhen und träumen. Wissen, dass es darum geht, alles rechtzeitig wieder abzugeben, wenn man sich hinein vertieft hat. Wissen, dass alle Themen, Gedanken, Pläne nur bunte Bälle sind, die man so lange hin und her wirft, bis es genug ist und man keine Lust mehr hat. Es gibt unendlich viele Bälle. Und alle sind klein. Diese Woche zumindest. Lauter kleine bunte Bälle. 

Ich wünsche Euch Spaß beim Wegwerfen mancher Bälle und beim Eintauchen und Glücklichsein über das helle Flirren des Lebens.

xoxo, die astrologin

Endlose Räume zum Anprobieren

Eine freundliche Erinnerung: Wir sind hier, um frei zu werden.

Eigentlich waren wir schon immer frei. Genau wie Adler, Schlangen oder Bäume frei sind. Sie sind nicht für jemanden da, sondern für sich, in ihren eigenen Systemen, für ihr eigenes Lebensnetz. Wie der Himmel, oder die Meere. Wir Menschen erleben aber, sobald wir auf die Welt kommen, spätestens mit 3 oder 4 einen Schock, wenn wir auf so herzensferne Dinge wie Verhaltensnormen, Konventionen, Erziehungsinsitutionen treffen. Mit 20 wissen wir vielleicht gar nicht mehr, was wir wollen und können und was für uns der Sinn des Ganzen ist. Das Leben in dieser Welt desorientiert unseren perfekten heiligen Kinder-Instinkt, mit dem wir alle auf die Welt kommen. Was für ein Desaster! Dann verbringen wir das restliche Leben damit, wieder zurück zu finden, dahin wo wir hingehören, und wo wir herkommen:

Spielen. Träumen. Wissen. Lachen. Direkt sein. Vertrauen. Ins Zentrum der Dinge schauen können. Lieben. Erfüllt sein. Kreativität. Geborgenheit. Mit Tieren und Bäumen, mit Sternen und Bergen sprechen. Das Leben als Spiel und Reise, das Leben als Kette von lauter vollkommenen Jetzts. Schillernd und rund, ganz und unabhängig voneinander.

So könnte es sein, werden, wieder und wieder und jeden Tag aufs Neue werden. Wenn wir bereit sind und wach sind. Wenn wir uns trauen, wach zu sein, beweglich zu sein und jede Perle auf der Kette der Jetzts für sich zu sehen, zu schätzen und glücklich damit zu sein.

Noch eine freundliche Erinnerung: Wir sind hier, um wir selbst zu sein.

Den Mut zu haben, genau das zu tun, was wir wollen, was wir mögen und gut finden EGAL was jemand neben uns oder jemand von früher oder eine ruppige innere Zensur dazu meint. Sich in der eigenen Einzigartigkeit zu spüren ist ein wunderbares Erlebnis. Niemand ist zweimal auf der Erde und nichts ist immer gleich. Wir sind hier, um wir selbst zu sein.

Erinnert Ihr Euch an dieses beglückende Gefühl, sich die Freiheit zu geben, man selbst zu sein, besonders wenn man nicht unbedingt von ermutigenden Menschen oder Umständen umgeben ist und dann entgegen der ängstlichen inneren Stimme die Erfahrung macht, dass doch viel mehr oder ganz andere Menschen als erwartet genau das wertschätzen: Die eigene Art, das besondere und einzigartige des eigenen Wesens. Authentizität.

Wenn heute, am Freitag, der Vollmond in Wassermann steht, dem Zeichen der Befreiung, der Umbrüche und plötzlichen Erkenntnisse, dem Zeichen der Verbrüderung und Solidarität, dann ist Saturn, der uns an Pflichten uns selbst gegenüber erinnert, kurz davor, seine Richtung zu wechseln. Das werden wir mindestens genauso deutlich wahrnehmen wie diesen Vollmond, denn Saturn ist seit dem 14. Juni rückwärts gelaufen, entgegen seiner eigentlichen Laufbahn, und das hat viele „raue“ Erfahrungen gebracht: Widerstände, Hemmungen, das Gefühl, viel härter zu arbeiten als sonst und trotzdem nicht so viel zu erreichen, und allgemein eine Stimmung der gedämpften Gefühle.

Vielleicht hat sich diese Saturnphase auch dazu geeignet, nach innen zu gehen und zu verstehen, wo wir uns selbst begrenzen, einsperren oder unterdrücken. Wo schiebe ich etwas zur Seite, was doch wesentlicher Teil meines Lebens ist? Wo tue ich mir selbst weh, indem ich mich kleiner mache oder inkompetenter auftrete, alsich bin? Wo wünsche ich mir Autorität, Stabilität, Erfolg? Wo kann ich das erreichen, in dem ich mich selbst mehr respektiere, mich ernst nehme, mich als oberste Priorität erkenne?

Saturn ist Ernsthaftigkeit, Struktur, Zielstrebigkeit und hohe Ansprüche, genauso ist er Geduld und Wissen um den richtigen Augenblick und um den Wert der Dauer von Prozessen. Saturn ist wichtig, denn ohne ihn hätten wir keine Struktur und keine klaren Linien. Kein Knochengerüst, keine geraden Schritte, keine Schwerkraft. Er ordnet die schwirrende Materie, indem er das Schwere nach unten, das Leichte nach oben ziehen lässt.

In diesen 6 Wochen der Rückläufigkeit von Saturn sind wir dazu gebeten worden, auf dem Weg zur Ganzheit auch das zu integrieren, was bisher unangenehm schien. Auch das ist Teil von uns, auch Ängste und auch alte Wunden sind Teil unserer Geschichte. Oft hängen gerade daran große Mengen unserer Lebenskraft fest, und dann sind wir blockiert, selbst wenn wir scheinbar „funktionieren“ und „ganz normal“ arbeiten gehen. Achtung Achtung, Saturn sieht jedes sorglos oder mit Absicht vergessene Detail, jeden Schleichweg und jeden faulen Kopromiss. Er richtet sein klares Licht auf diesen wackeligen Punkt und sagt, nachdem wir schon dachten, wir hätten das betreffende Kapitel abgeschlossen: Übrigens, guck doch bitte hier nochmal genauer hin, mein Herzchen, dort gibt es Arbeit für dich.

In den letzten Wochen kann sich also für viele so eine nachträgliche Aufgabe gestellt haben, deren Erfüllung sich jetzt dem Ende neigt: Puh! Bald geschafft, wie schön. Und dieser Blitze schleudernde, stürmisch geladene und ganz anders tickende Wassermann-Vollmond bringt dazu die nötige Tatkraft, denn bei Vollmond kann erstens niemand nichts tun, soviel schwirrt in der Luft, und außerdem hilft uns diese radikale Energie dabei, die geduldige Arbeit am Saturnthema mit Schwung abzulegen. Hier, fertig, guck mal! Kann ich jetzt gehen ?

Die Antwort ist immer unterschiedlich. Aber der Schwung, die spontane Motivation, zu niedrig gewordene Decken zu durchstoßen und Neues zu erobern, kann dieses Wochenende ganz bestimmt helfen, nach vorne zu schauen und das Ziel nicht nur zu sehen, sondern den frischen Wind und die neue Perspektive endlich auch zu spüren und zu wissen: Ja, das habe ich ganz alleine geschafft, hier bin ich jetzt endlich angekommen. Wie viel Freude in der Erkenntnis steckt, unabhängig zu sein und alles genau so machen zu können, wie man es möchte, und nicht ein Grad abzuweichen für irgendeinen Kompromiss.

Also, in diesen Tagen wird Saturn sanfter (ab 2. August bewegt er sich wieder in seiner eigentlichen Richtung), der Vollmond rüttelt am Alten, und wie immer bleibt nichts wie es war und nichts ist je irgendwo festgeschrieben. Wie immer ist alles offen, vielleicht sogar noch offener als je zuvor.

Es gibt keine Grenze, wenn Vision und Bauchgefühl, Motivation und Erfahrung, Fokus und Hingabe alle zusammen in einem Boot sitzen, und das ist ein Fest. Wenn das Ganze von Liebe getragen wird, ist sicher, dass die Fahrt ein spannendes Abenteuer wird und Begriffe wie „normal“ und „funktionieren“ weit weg geschleudert werden können. Ohne sie reist es sich so viel flexibler und glücklicher.

Heißen wir die Freiheit willkommen, reisen wir spontan und dennoch geduldig, hellwach und voller Freude! Ich wünsche Euch ganz große innere Räume, wie Ozeane oder Himmel, in denen Ihr Euch frei und zu Hause fühlt, um in genau die Richtung zu wachsen, die sich richtig anfühlt und schon immer richtig war.