Zur Freiheit. Spielend und singend.

Eclipse!

Blitzlicht!

Dazu steht Uranus in Verbindung zu diesem hochaktiven Vollmond:

Eine hochwirksame Medizin für jegliche Zustände, die dringend aufgehoben und verändert werden müssen. Noch mehr, dieser Mond sagt: Du lebst in Zuständen, die dringend aufgehoben und verändert werden müssen.

Mach es jetzt sofort! Warte keine Sekunde!

Er – ich meine sie – sagt: Befreiungsalarm! Verlasse die überholte und erstarrte Situation JETZT. Kein Diskussion. Keine einzige Erklärung für die Aufrechterhaltung des Alten gilt mehr. Es gibt keine Erlaubnis für das Festhalten an Ohnmacht, an Schmerz, an Angst und jeglichen Begrenzungen aus der Vergangenheit.

Diese machtvolle Vollmondin bringt einen heftigen frischen Wind, der einen erst mal kurzzeitig umschmeißen kann, aber nach einer Nacht guten Schlafes oder zwei Tagen Rückzug und Pause erkennt man das neue Leben in seinem saubergespülten, so viel helleren Licht. Es ist wie bei strömendem Regen ins Bett gehen und bei strahlendem Sonnenschein aufwachen.

Wie kommt diese Wildheit und dieses Ineinanderfließen solcher Gegensätze?

Eclipse Season. Es ist wie immer zu Herbst- und zu Frühlingsbeginn eine Zeit der intensiven Umbrüche. Sie müssen nicht schmerzhaft oder intensiv sein, aber mit Sicherheit sind sie effektiv und langanhaltend verändernd. Denn Eclipses sind partielle Sonnen- und Mondfinsternisse. Dieses mal gibt es drei, die jetzige und zwei im September. Der heutige Vollmond ist eine partielle Mondfinsternis, die immer ein Hinweis auf Endpunkte einer Entwicklung sind.

Wir verlassen eine physische oder emotionale Situation, die nicht mehr erfüllend, sondern zur Last geworden ist. Wir erkennen, was in unserem Leben wirklich wirklich vorbei ist. Was ist nur noch eine Hülle gewesen, die wir seit vielen Wochen und Jahren in einer unangenehm krümeligen Jackentasche mit uns herumgetragen haben wie eine vertrocknete Blume oder ein zerknittertes Stück Papier? Was hat sich leergelebt, leergestritten oder leergeweint? Was hat sich aufgelöst, ganz von selbst, so dass wir kaum mehr tun müssen als vielleicht eine liebevolle, entschiedene Beerdigung dieser Idee, Beziehung, Illusion oder Struktur vollziehen?

Was diese Eclipse uns ermöglicht, verweist auf ein großes Thema: Freiheit. Freiheit, wir selbst zu sein. Die Wassermann-Weisheit erinnert uns daran, dass jeder einen ganz besonderen persönlichen Schatz in sich trägt, der entdeckt und gelebt und der Welt mitgeteilt werden will.

Oft halten wir Teile dieses Schatzes zurück, weil wir nicht angenehm für uns selbst finden oder als von anderen nicht erwünscht sehen. Das ist uns sicher nicht immer bewusst. Vielleicht hat irgendwann mal jemand etwas scherzhaft gemeintes darüber gesagt, und wir sind erschrocken verstummt im Verfolgen unserer Schatz-Veröffentlichung.

Ich bin aber gar nicht der Meinung, dass wir alle so eine monströs große Aufgabe haben, indem wir jetzt hauruckartig eine GANZE Schatztruhe ausgraben und freilegen und dann auch noch der ganzen Welt zeigen müssen. Ay, que heavy! Es ist ein fließender, sich selbst regulierender Prozess, in dem wir spüren, wann welcher Schritt an der Reihe ist. Ich bin sicher, dass wir alle schon immer diesen Weg verfolgen, das uns Teure auszugraben und anderen Menschen zu geben und zu zeigen. Angeborener Instinkt. Großartig! Wir sind wie Trüffelschweine für die kostbaren Trüffel unserer Träume, die in den Erdschichten unseres Alltags und unserer Gedanken darauf warten, von uns entdeckt und genossen zu werden.

Es geht um ganz bestimmte Teile dieses Kostbaren, die wir eben aus bestimmten Erinnerungen oder Glaubenssätzen (sehr wahrscheinlich ererbten Glaubenssätzen, die wir automatisch angenommen haben) heraus in die hinterste Ecke der Schatzkiste gedrückt haben, weil wir einfach bisher nicht wussten, wie man diese eigenwillige ungewöhnliche Schönheit der Welt mitteilen kann. Vielleicht sehen wir eine besonders hell strahlende Kostbarkeit, die uns selbst zuerst erschreckt mit ihrem wilden Gefunkel, bevor wir sie bewundern und liebgewinnen können.

Vielleicht ist es auch eine ganz einzigartig zusammengestellte Gabe, in der dunkel, hell, vertraut und andersartig auf rätselhafte Weise ineinanderfließt. Vielleicht hat uns das irritiert und wir wollten dieses komplexe Ding erst einmal verstehen oder glatt schrubben, bevor wir es aus der Truhe heraus heben. Genau das muss aber gar nicht sein, sagt diese zukunftsweisende Wassermann-Mondin.

Genau wie es ist, ist es vollkommen.

Genau so wie es jetzt daliegt und in die Hand genommen werden will, ist es schön.

Genau so hell, dunkel, vertraut, andersartig, genau so vielschichtig und kraftvoll und betörend ist es gemeint gewesen, von Anfang an.

Uranus, der Erneuerer und Befreier, furchtloser und überzeugter Verfechter von Unabhängigkeit und Eigensinn, verbindet sich mit dieser schönen Zukunftsmondin ganz harmonisch zu einem Sextil (60° Winkel). Das sagt wie zur Verstärkung des Wassermanns: Geh Deinen Weg für Dich allein, Du musst Dich niemandem anpassen.

Nichts ist vergleichbar mit dem, was Du mitbringst. Du bist unique und wunderbar. Wir brauchen jeden einzelnen dieser einzigartigen Schätze aus den Ecken der Schatztruhen in den Herzen aller Menschen, um als Erde glücklich und ganz zu sein.

Und dann kommt noch mehr Support von einem anderen Planeten: Seit dem Wochenende haben wir einen frisch gestärkten Saturn im Rücken, der Vieles möglich macht, was vor Tagen und Wochen noch wie von einer unsichtbaren Mauer aufgehalten wirkte. Saturn hat seine Bewegungsrichtung geändert, ging monatelang rückwärts und stand still, bevor er jetzt wieder in seiner ursprünglichen Richtung weiterkreist. Das ist ein massiver Unterschied, der große Aufgaben machbar erscheinen lässt, die zuvor wie ein endloses Labyrinth aussahen und uns schrumpfen ließen – nur scheinbar. Wir sind so groß! Wir können alles, was wir in unseren Träumen können.

Alles.

Das sagen also Saturn, Uranus und die weise alte Mondin alle gemeinsam, vielleicht singen sie es sogar, und alle anderen Planeten summen leise mit, damit wir das Leichte und Spielfreudige der ganzen Sache auch wirklich spüren.

Die Sterne singen. Die Bäume singen. Die Vögel singen. Und wir?

Ich wünsche uns viel Singen und Summen, und den befreienden Genuss der Erkenntnis, dass alles in unserem Herzen wert ist, geteilt und gesungen zu werden. Die Welt ist bereit dafür. Wir sind bereit dafür.

Mit ganz viel summender silberner Mondliebe für Euch,

die astrologin

Himmelsrichtung aktualisieren

Bling! Wieder ein Vollmond, heute einer der mutigen, unvorhersehbaren Sorte.

Das ist er natürlich immer – ich meine sie – aber dieses Mal noch ein bisschen mehr.

Die volle Mondin steht jetzt im Steinbock, und der ist ein kraftvolles, widerstandsfähiges Erdzeichen. Eins, das immer nach oben guckt, um weiter zu kommen und nach vorne guckt, um weiterzuarbeiten. Das Steinbockprinzip beschreibt eine scheinbar unerschöpfliche, hartnäckige, ausdauernde Kraft.

Sie ist anspornend, und darin kann sie variieren von einem gesunden, motivierten Tatendrang, der mit Geduld und Realismus gesegnet = geerdet ist, bis zu einem lebensverneinenden, liebeshungrigen Überarbeitungswahn, wenn genau diese hilfreiche Erdung fehlt.

Steinbock ist auch ein Symbol für den Archetyp des Vaters, also den inneren Vater. Ich habe bisher noch nie beobachtet, dass irgendwo das Bild des inneren Vaters, also die Instanz einer väterlichen Figur innerhalb einer Persönlichkeit, nicht eng mit der physischen Person des Vaters verbunden war.

Innen und außen spiegeln sich wider und bedingen sich.

Innere Stabilität, eine klare Ausrichtung, Selbstvertrauen und Erfolgsstreben (gesundes, geerdetes, von Freude angetriebenes) sind Dinge, die man traditionell von einem Vater ganz gut lernen könnte. Es sind Dinge, die man wie grundlegende Lebenswerkzeuge braucht und die vielen Menschen fehlen, unter anderen, da die Eltern diese Werte nicht für sich selbst befreit und gefunden haben.

Wenn z. B. ein Vater nicht anwesend ist, egal ob er sich woanders aufhält, oder ob er emotional nicht da ist, dann passiert es automatisch, dass im Kind ein abwesender innerer Vater heranwächst. Kann sich zeigen in mangelnder Zuverlässigkeit, wenig Vertrauen, oder geringem Selbstwert, was alles etwa das Gleiche ist, oder der fehlenden Freude daran, etwas mit den eigenen Fähigkeiten zu bewirken oder mit ihnen zu spielen. Oder es zeigt sich in der Kompensation, dass man wie ohne Selbstliebe und Mitgefühl gegen sich und andere agiert und es gar keinen Respekt vor den eigenen Bedürfnissen gibt.

Wenn man als Kind hingegen die Erfahrung macht, dass die eigenen Taten geachtet und die eigenen Versuche in verschiedene Richtungen ermutigt werden, dann entwickelt man eine stabile Basis, wie eine Aussichtsplattform oder ein Baumhaus, von der aus er in der Welt handeln kann.

Das ist WUNDERSCHÖN. Solche Menschen sind wunderschön. Die ihrem Herzen folgen und wissen, das ist richtig. Das mache ich. Das ist meins. That´s me. Keine Diskussion. Das hat etwas Leuchtendes, Mutiges, und das brauchen wir ganz unbedingt.

Wenn diese stabile Grundlage gar nicht erst anfängt, zu gedeihen, oder ganz schnell wieder liegengelassen wird, weil es keinen Vater gab, auch nicht in Form der Mutter, – da ich ja von einer Energieform spreche – dann hat das Kind auf einmal den Job, sich selbst eine Stabilität auf zu bauen. Mit allem, was es gerne hätte. Liebe, Aufmerksamkeit, Anerkennung, Ermutigung, Interesse, Zuhören, was auch immer.

Das wirkt vielleicht sehr ernst, aber es ist mir wichtig. Ich schreibe, um zu sagen, was das Gute an dem Ganzen ist. Ich will zu dem Fokus hinüberschwenken: Was können wir jetzt und hier und sofort damit machen, um nicht mit einem inneren Loch zu leben oder mit Trauer, Enttäuschung oder einer (Beziehungs-)Macke. Das meine ich sehr liebevoll. Denn alle Menschen brauchen diese Fülle und Präsenz von Ermutigung bei ihren ersten Versuchen und sehr viele Menschen bekommen sie nicht.

Die Gefühle wie Trauer und Enttäuschung sind vollkommen richtig und helfen dabei, zu erkennen, was man braucht. In ihrer Dringlichkeit zeigen sie auch, wie wichtig es ist, etwas zu tun, um sich in ein neues inneres Panorama zu bewegen. Denn man hat die Kraft und irgendwie auch die Aufgabe, sich das alles nachträglich selbst zu schenken: Alle Ermutigung, alle Lobesworte, alle Liebesbekundungen, alle Rückenstärkungen, die im Laufe eines Lebens benötigt werden.

Vollmond in Steinbock ist eine Energie, die Dich wachrüttelt, wenn Du Dir momentan nicht klar über Deinen Weg bist. Es ist eine Zeit, in der man sich fragt, wohin man mit seinen vielfältigen Gaben gehen möchte. Eine Frage nach dem Wohin im Leben, oder in der aktuellen Phase. Das Steinbock-Prinzip hat diese innere Stabilität und auch die Klarheit, die für solche Entscheidungen notwendig sind.

Wenn jemand von Euch im eigenen Horoskop nach dem Steinbock-Prinzip schauen möchte: Eine Möglichkeit ist Saturn. Wo Saturn steht, hat man zwar ganz viel Kraft und Ressourcen, ist aber auch extrem herausgefordert, zu wachsen. Es ist ein teacher planet, an dem niemand vorbeikommt. Eine andere Möglichkeit ist die Sonne. Das Sonnenzeichen (Sternzeichen) kann als Link zum Vater (diesmal dem physischen, dem Grundsteinleger für den inneren) gedeutet werden, was auch viel erzählen kann. Und das 10. Haus. Es gibt also bei Interesse 3 Schrauben zum Nachchecken.

Es ist spannend, sich das anzuschauen, vor allem, wenn man in diesen Dingen etwas forschen möchte und sich auf den Weg machen möchte, für sich selbst die besten Eltern der Welt und des Universums zu werden. Das ist ein Weg, den ich feiere, denn er macht unbesiegbar und unerschöpflich. Er verbindet uns mit unseren eigenen Kräften und inneren Kapazitäten, die viel weiter reichen, als wir manchmal denken, und er gibt uns die Möglichkeit, authentisch erfolgreich und authentisch liebevoll zu werden. Loving the child within is KEY.

Vollmond in Steinbock heißt: Schau auf Deine innere Stärke, schau auf Deinen inneren Kompass. Was zieht Dich voller kribbeliger Freude an? Wo willst Du richtig gerne hin? Was willst Du für Dich selbst erreichen? Und erkenne Deine Kraft und Ausdauer an. Benutze sie weise. Liebevoll gegenüber Dir selbst.

Es ist wie mit dem Zaubern. Menschen können alle möglichen Dinge machen und alles kann gefährlich werden, wenn man es nicht maßvoll tut. Also auf die Intention achten und auf das Herz, da sind wir wieder. Wenn man respektvoll zu ihm ist, sagt das Herz immer rechtzeitig bescheid, wenn etwas nicht gut ist. Ich habe diesen Respekt meinem Herzen früher oft nicht gezeigt und bin dann immer hingeflogen, mit heftigen Konsequenzen. Also kann ich jetzt nur feiern, wie schön und anders und wärmer es sich anfühlt, hinzuhören, was das Herz sagt, und sich zu trauen, so gut für sich zu sorgen, dass es Spaß macht. Auch wenn man es erst lernen muss. Es lohnt sich unendlich und ist WUNDERSCHÖN …

Auf dass Euch dieser Vollmond genau in die Winkel des Herzens leuchte, wo es jetzt gebraucht wird. Ich wünsche Euch genau die Veränderung, die jetzt gerade gut tut. Und dass Ihr wisst: Wir haben alle Kraft, die wir brauchen, um unsere jetzt grün blinkenden Aufgaben zu meistern.

Das kann ein most empowering full moon werden, wenn Ihr es wollt. Neben diesem Gefühl von YES, I CAN ist auch erfrischende Klarheit und sehr stürmischer Wind mit im Angebot.

Macht es Euch schön mit dem Mond!

Xoxo die astrologin