We are the Ocean

Willkommen in der Weisheit der Fische: Alles fließt.

Das ist ein Grundgefühl, das so tief und umfassend gut tut, dass man am liebsten immer damit verbunden zu bleibt. Die Fische verweisen uns immer wieder auf unsere Verbindung zu allem Lebendigen, auch zu Vergangenem, zu allem, was ist. Sie wissen, dass alles Teil eines Großen ist, alles ist ein Faden im großen Netz, eine kleine Perle in einer endlosen weiten Kette, in der alles seinen Platz hat: Liebe und Angst, Inspiration und Ordnung, Leben und Tod, Traum und Wachsein, Handeln und Abwarten … Alles eins. Alles Teil des Ganzen.

Die Fische sind das letzte der 12 Sternzeichen und dieses letzte überschreitet und erweitert die Qualitäten der vorhergehenden 11 Zeichen: Instinkt und Tatkraft des Widders, Stabilität und Sinnlichkeit des Stiers, Intellekt und Neugier der Zwillinge, Familienverbundenheit und Zärtlichkeit des Krebses, Kreativität und Kindlichkeit des Löwen, Ordnungssinn und Vernunft der Jungfrau, Charme und Diplomatie der Waage, Intensität und Mut des Skorpions, Reiselust und Optimismus des Schützen, Ehrgeiz und Tapferkeit des Steinbocks und auch den Fortschrittsgeist und die Nonkonformität des Wassermanns.

Das ist VIEL. Die Fische umfassen so Vieles und können über alles Kleine hinausweisen, indem sie sagen: diese zahllosen Aspekte des Lebens sind noch lange nicht alles, und in Wahrheit geht es doch um die Seele. Um Erlösung, Erleuchtung, um Heilung von allem Schmerz, um Ganzheit, um endlosen Frieden, endlose Freiheit. Aaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhh! Klingt gut oder!

Das Symbol der Fische sind 2 in entgegengesetzte Richtungen schwimmende Figuren, die mit einem goldenen Band zusammengehalten werden, wie diese Form )-( Dieses Symbol sagt: Beide Richtungen gehören zusammen, innen und außen, Wachen und Träumen, mental und emotional sind eins. Oft scheinen diese beiden Seiten sich zu widersprechen und das ist es, was wir von den Fischen lernen können: Beides zusammenzuführen. Synthese. Magie.

Wie geht das? Manchmal einfach mit einem Blick von etwas weiter weg. Einen Schritt zurücktreten und nochmal neu schauen. Manchmal aber auch hilft es, die Sache ruhen zu lassen und zu träumen, zu malen, draußen zu sein und das bewusste Denken zu dem Thema auszuklammern. Oder den Weg durch die Gefühle zu gehen: Reden, weinen, trauern, lachen, tanzen, singen, Musik machen und rauslassen, was rauswill, egal wie laut, leise, schön, hässlich, einfach sein lassen. Das ist natürlich Übungssache.

Und natürlich ist Kunst immer ein großartiger Weg, dieses goldene Band zu erschaffen. Kunst transformiert Erfahrungen zu etwas Neuem, und sie verbindet verschiedene Ebenen der Erfahrung. Genauso auch bringt sie intuitives Wissen in die physische Welt. Diese Funktion erfüllen auch Yoga, andere Arten von Körperarbeit, Meditation, und natürlich Tanz, Musik, Gesang, …

Was noch? Die Fische wollen uns mitfühlend, liebevoll und anteilnehmend. Auch wenn es nicht immer die richtige Reaktion oder Aktion sein kann, liebevoll zu nicken und zu sagen, „ja, verstehe ich, dass es dir so geht“ – es gibt dennoch viele Momente, in denen genau das helfen kann, sich von irgendwelchen argumentativen Desastern zu lösen und einfach mit dem Herz zu denken, das meistens, ja: Verständnis und Liebe hat. Schon toll, so ein Herz. Macht einen auch unabhängiger.

Argumentieren ist kurzzeitig vielleicht mal erfolgreich, aber wenn es um Leben und Tod und Liebe und Familie und Lebensziele geht, helfen Argumente und Gründe nicht weiter. It´s too REAL to be discussed. LIFE is too real to be discussed. Es will gelebt, gefühlt, geatmet werden. Nur dann fühlt es sich echt an.

Die Fische wissen auch, dass Reden eigentlich Unsinn ist. Dass am Ende alles, was wichtig ist, bleibt und dass wir mit ungeduldigen Menschen-Herzen nicht weiterkommen, sondern dann wachsen, wenn wir Zugang zu dieser Weisheit und Geduld aufbauen, die alles in sich trägt. Ja: Weisheit, die alles in sich trägt, das sind die Fische. Und wir haben diese Weisheit in uns.

Genau wie den Ozean, aus dem alles kommt und in den alles fließt. Überhaupt Fließen: Das ist der Fische-Lebensstil: Nicht widerstehen, sondern mit dem Strom fließen, keine Kraft aufwenden, um zu kämpfen, sondern gleich an das Jetzt anschmiegen und getragen werden. Wie eben schon gesagt, dies soll kein Plädoyer für Teilnahmslosigkeit sein, sondern im Gegenteil eine Inspiration dazu, in den Momenten, in denen wir zu Hektik oder Nervosität neigen, Schweißausbrüche oder Angstgefühle bekommen, still zu werden oder innerlich einen Gang zurück schalten. Sich selbst Mitgefühl zukommen lassen und sagen: Ok, was brauche ich denn jetzt, um mich wieder gut zu fühlen? Was wünscht sich mein kleines pochendes Herz denn gerade? Vor was fürchtet es sich auf einmal?

Es ist ja nicht so, dass es keine echten Anlässe für Angstgefühle und Schweißausbrüche geben würde. Nur sind die ja meist weniger eine wirkliche Hilfe als eher ein Indikator für Unwohlsein, aus dem Gleichgewicht sein, nicht mit den eigenen Befdürfnissen zusammengehen… Und da kommen doch die Fische ins Spiel: Pffffffffffffffffffff, Luft raus, mal auf den Boden legen, oder an einen Baum lehnen oder in der Nacht am Fenster stehen und dem Regen zuhören … Oder auch laut singend duschen.

Dann gibt es auch Momente, in denen es eine große Erleichterung ist, sich vorzustellen, wie dieser Augenblick in 10 oder auch 2 Jahren aussieht, ob wir uns überhaupt daran erinnern werden, und das legt nahe, dass es eigentlich überhaupt nix Großes ist, was uns gerade so beschäftigt. Und wenn doch, dann bringt diese neue Perspektive auf jeden Fall eine andere Haltung, mit der wir uns der Situation nähern können. Eine ruhigere, erfahrene und liebevolle Haltung, aus der heraus keine Kurzschluss-Handlungen gemacht werden müssen. Stattdessen können wir in dem Wissen um unsere Bedürfnisse und Begabungen immer die in dem Moment richtig erscheinende Wahl treffen. Auch das ist Fische-Weisheit: Langfristig auf die Dinge sehen und dabei nicht auf materielle oder statusgebundene Aspekte fixiert sein, sondern spüren, was Herz und Bauchgefühl sagen. Herz und Bauch sind immer ein paar Lichtjahre weiter vorne als der Verstand. Es lohnt sich ganz extrem, sich die Zeit zu nehmen, bis ein kristallklares Bauch-Ja oder Bauch-Nein hervorsprudelt, und dann geht alles andere wie von selbst.

Ich bin übrigens auch für Selbstgespräche. Weil sie ganz gut darin sind, unsere selbstkritischen, total sinnlosen Gedanken auffliegen zu lassen. Und genau so gut kann man mit laut ausgesprochenen, an sich selbst gerichteten Worten sich selbst ein positives Statement machen und eine freundliche Art der inneren Kommunkation etablieren. Da man sowieso den ganzen Tag Sachen denkt oder innerlich mit sich redet, macht es einen großen Unterschied, ob diese Worte und Gedanken liebevoll oder destruktiv sind. Natürlich wäre es das beste, wir lernen, gar nicht mehr zu denken, und Worte und Bewertungen komplett in die Wüste zu schicken. Den Luxus der Freiheit, der Stille im Inneren. Solange wir da aber nicht sind, bin ich dafür, nett mit sich selbst zu reden. Radikal nett! Radikal liebevoll! Radikal lächelnd. Genau.

Ich wünsche Euch ganz viel Verbindung zu der großen endlosen Liebesquelle in Eurem Herzen, und viele erfüllende Momente des Zusammenseins mit allen möglichen Menschen, Tieren und Bäumen und Bergen, Wiesen und Häusern und Blumen … Macht es Euch so süß und liebevoll wie es nur geht! Es gibt kein Ende. Endlose ozeanweite und universenumspannende Liebe. For real.

Und dann noch ganz viel Liebe von mir obendrauf,

Eure Luisa

Mit knisterndem Feuer in den Sommer

Ein Saal voller Kerzen, orientalische Musik, Trommeln, und ein besonderer Duft im Raum.. Goldene Platten mit feinsten Gerichten, glänzende Trauben, süße Pfirsiche, Schälchen mit warmen Nachspeisen, Zimt, Weingläser und dampfende Mokkatässchen, bauchige Kannen mit Tee.

Riesige Stoffbahnen bedecken Wände, und weiche ausladende Kissen und Decken machen das Sitzen und Liegen so, dass man die Zeit nicht vergehen spürt. Es ist wie ein Fest, das Tage dauert, eine heilige Zeremonie, eine feierliche Zusammenkunft von friedlichen, ausgelassenen, herzlichen Menschen. Alles strahlt Wärme, Gold, Zeit, Luxus und positive Gefühle aus.

Alles leuchtet von innen und macht das Dasein ausgefüllt mit einer Gewissheit, dass jetzt jetzt ist und hier hier. Nichts muss anders sein, als es genau jetzt ist. Das zu erkennen ist eine große Freiheit.

Wenn am 2. Juni der Vollmond im Feuerzeichen Schütze steht, dann ist das genau so ein Fest, und anders als noch im Mai, als der Skorpionvollmond eine ganz innerliche Hineinfühlzeit ermöglicht hat, wird diese Zeitqualität heute und bis Mittwoch nun ganz feuerglühend und erwärmend. Denn das Schützefeuer ist eines, das alle in einem Kreis um sich versammelt, es fordert zum Tanzen, zum Lachen und zum Leichtsein auf. Es lädt ein, fallen zu lassen, was vernünftig und planbar ist, zieht uns in Richtung Vergnügen und Feiern, Offensein und Fülle.

Man kann diese Erfahrungen in sich selbst entfachen – wie eine Meditation oder Traumreise, in sich gehen und diese Räume und Stimmungen spüren – und genauso auch ein Fest organisieren, um diese Verbundenheit und Wärme mit den Menschen zu teilen, die das genauso genießen können wie man selbst. Es ist ein Wunsch nach Abenteuer, eine Lust auf das Eintauchen in Fülle des Lebens.

Ich hab schon mal damit angefangen, mir am Nachmittag glamouröse Augen zu malen. Damit ging ich in den Regen und kam glücklich und mit nassen Füßen eine Stunde später zurück, die Augen immer noch feierlich, der Rest triefend wie dieser Tag heute … Aber ja: dieser ganze Regen, der immer wieder anfängt, für kurze Zeit verschwindet, und wiederkommt – ist ein Hinweis auf eine ganz andere Himmelskonstellation: Neptun, Planet der Verschleierung, der Inspiration, des Chaos, der Kunst, der Musik, der Hingabe und des Mitgefühls, steht zum Vollmond in einer eher unentspannten Position, die in der Astrologie Quadrat heißt (ein Winkel von 90°) und auf herbe bis anstrengende Gefühle hinweist. Aber keine Panik, das muss nicht so sein, kann aber, und dann ist es gut, sich was zu überlegen, um nicht in diesen Wasserblues, Opfergefühls-Schleifen-Modus oder ähnliches zu geraten.

Alle Planetenkräfte kann man sinnvoll für sich nutzen. Neptun schreckt diejenigen ab, die sich mit ihren Gefühlen nicht gut verstehen, die also eher weggucken, wenn sie etwas spüren und es dann am liebsten noch obendrauf betäuben mit einer Droge (z.B.). Das ist ziemlich destruktives Verhalten.

Was man aber gut machen kann mit Neptun ist Träumen (bei Musik zum Beispiel) oder Singen oder selbst Musik machen. Auch wunderbar ist Baden, Schwimmen und am Wasser sein, die feuchte Luft atmen und dieser Gefühlsintensität Raum geben (sowieso immer ein gutes Rezept, dem, was da ist, Aufmerksamkeit und Platz geben, das ist wunderbar, wie sich alles sofort entspannt und man was draus machen kann). Diese Dimension spielt mit bei diesem Vollmond; eine ganz tiefe Wasserangelegenheit, höchst emotional und durchaus ganz anders als diese Feuerpracht des Schützen. Allerdings kann man Neptun auch als unseren inneren Künstler sehen und so macht es schon Sinn, diese Schütze-eigene Lebenskraft dazuzunehmen. Visionen pflegen, überhaupt kreativ mit allem, was kommt umgehen, das ist eine harmonische Zusammenarbeit der beiden Energien.

Eine dritte Aktivität am Himmel will ich Euch kurz vorstellen: Merkur wandert rückwärts. Da Merkur, ganz anders als Neptun, in unseren irdischen Leben für Kommunikation und Denken, alles Mentale und Rationale steht, heißt das: Unser Denken hat es ein bisschen schwerer. Unsere Logik ist öfter mal überfordert. Ich beobachte Missverständnisse und Vergesslichkeiten. Dieser Merkur hat auch damit zu tun, dass man Dinge, Prozesse, Themen und Menschen aus der Vergangenheit noch einmal anschaut, z.B. alte Freunde trifft, oder eine noch nicht beendete Angelegenheit endlich zu Ende bringt (z.B. eine Arbeit, die lange liegengeblieben ist). All das passt in die „rückwärts gewandte“ Aufmerksamkeit, die Merkur uns seit 19. Mai und noch bis zum 12. Juni anbietet. Man kann Dinge erledigen und abschließen, die wichtig sind, und fühlt sich danach besser. Und alte Freunde treffen ist auf jeden Fall etwas Schönes. Innere und äußere Aufräumzeit, Zeit für Ordnung und Neusortierung. Bereitmachen für die nächsten Schritte, die ja nur dann groß und schwungvoll sein können, wenn man das Gerümpel hinter sich aufgelöst hat.

Damit wir aber nicht in Vergangenheits-Gedanken verharren und den Schützevollmond trotz Neptun und Merkur gebührend feiern, komme ich hier nochmal zurück auf den Planeten des Zeichens Schütze, das ist Jupiter. Er ist der größte Planet, im Vergleich mit allen anderen des Sonnensystems ein Gigant. Die Erde: wirklich ein kleines Kügelchen daneben. Also das hier ist GRÖßE. Was ist Euch nicht groß genug, was kann noch WACHSEN? Was braucht noch Raum, noch Arenen von Zuschauern und Zuhörern, was sehnt sich in Euch nach EXPANSION?

Diese Großbuchstaben sind das Mindeste, was ich benutzen kann, hier am Schreibtisch, damit wenigstens eine Spur Expansion überspringt zu Euch. Jupiter sagt, in jedem von uns: Grow, GrOw, GROW !!!! Grow without even thinking to stop, grow without hesitating, grow a little bit everyday, every minute, grow and make your visions and dreams grow, never stop watering them, never stop loving them.

DREAM BIG, DEAR FRIEND: Nachdem wir letzten Monat so existenzielle Begegnungen mit unseren schönen und hässlichen Monstern hatten und vielleicht auch eine Skorpionparty, wie ich sie mir und Euch so sehr gewünscht habe, ist jetzt ein neues Kapitel dran, das uns nach außen, in die Fülle der unterschiedlichen menschlichen Beziehungen, in die Fülle des gemeinsamen Lebens und in die Wärme der positiven Momente katapultiert.

Nachdem wir uns auf ein ruhiges Sofa zurückgezogen haben und in die Monsterwelt eingetaucht sind, uns die Schatten des eigenen Innenraums angeschaut haben, können wir umso ausgelassener aus diesen Tiefen hervorspringen, wie ein Wal, der Stunden unter Wasser geschwebt ist und jetzt SPLASH! daraus hervorbricht, voller Freude und als würde er lachen.

Das ist die Energie dieses Schütze-Vollmonds, er ruft uns laut und klar zu:

Komm raus! Werde größer! Strahle noch mehr! Geh noch einen Schritt weiter!

Wachse, Herz, damit du trotz der Neptun-Nässe und Wässerigkeit dem Tag eine lodernde Flamme aufsetzen kannst, und nachts mit einem Lächeln zurückschauen kannst: Du machst die Welt wärmer, knisternder und leichtherziger, du hast sie verwandelt, vergrößert, verschönert und geschmückt.

Du bist eine Bereicherung, eine Schatztruhe, eine Kostbarkeit und ein Glück. Du bist genau richtig hier und jetzt ist der Moment, in dem wir hier alle zusammen leuchten, tanzen, lachen, knistern und strahlen können.

Lasst uns das Feuer teilen! Lasst uns feiern! Lasst uns Luxus genießen! Keine halbe Regensachen, zögern, warten: Nein! Dafür ist das Leben viel zu spannend. Und stellt Euch mal vor, wie schön es wird, wenn wir alle unsere eigenen Feuer zusammenflackern lassen mit denen unserer Freunde und Geliebten und Teams und Familien, wie riesig und jupiterhaft dann dieses Fest strahlt.

Viel Spaß mit Eurem Feuer, mit all der Liebe und Fülle, lasst uns abenteuern!

xoxo

Love, love, love!

Willkommen in der umhüllenden Wärme von schimmerndem Gold, glasklarer Intuition und glühender Zuversicht: Der Löwe ist da. Mit sandfarbener Mähne, kraftvollen Tatzen mit Krallen und einem geschmeidigen Raubkatzenkörper, der springen und klettern, sprinten und faulenzen kann. Und brüllen.

Heute ist Vollmond im Feuerzeichen Löwe. Es geht ums Herz, es geht um Spaß und Spielen, um Basteln, Malen, Tanzen und Singen. All diese Dinge kommen vom Herzen und sie heilen das Herz auf wunderbare Art.

Natürlich machen wir diese Herzenstaten viel zu selten. Ich denke schon seit Tagen, dass ich meinen kleinen Block zücken möchte und bunte Stifte in die Hand nehmen will, um zu schauen, wo der Moment mich hinweht. Dieses Bedürfnis, nicht zu denken, nicht zu planen, sondern zu lauschen oder zu fühlen, ohne sich festzulegen.

Der Löwe sagt auch: Denke nicht an Verpflichtungen, an morgen oder später. Sei zu Hause im Hier und Jetzt, für dich, für die Kreativität und für deine Schöpfungen, deine Kinder und dein eigenes Kind in dir. Deine Kindlichkeit.

Wer Zugang zu den Löwe-Qualitäten findet, kann auch darüber stolpern, was sich innerlich diesem kindlichen Gefühl entgegenstellt, – Ängste, Unsicherheiten, oder tatsächliche Erfahrungen aus der Kindheit, die unsere Spiel-Lust und unser Löwenkinder-Dasein gehemmt haben.

Der Weg durch diese Gefühle heißt immer: Mit dem Herzen. Das Herz merkt sich alles und weist uns die Schritte, diese Vergangenheits-Gefühle zu bewegen. Das Herz weiß, ob wir Zeit mit einem Freund brauchen oder Zeit zum Weinen, oder beides, oder ob wir einen Spaziergang oder einen Kinoabend genießen können, um wieder innerlich Raum zu gewinnen. Vielleicht sagt es auch, Feiern! Verreisen! Oder Kinderbücher lesen …

Außer der Versammlung von Mond und Jupiter im Zeichen Löwe – zusammen ein goldenes Spektakel an Feuer, Freude, Kreativität und Genuss – treffen sich außerdem gleich drei Planeten im Wasserzeichen Fische. Diese drei sind Venus und Mars sowie Neptun. Sie lenken den Blick auf alles Tiefe, Gefühlvolle, Mitfühlende, Liebevolle, Verletzliche, Inspirierte, und alles, was uns mit der ganzen Welt verbunden sein lässt.

Die Fische sind die Zartheit selbst, sie sind durchscheinende Wesen, fließend und beweglich, unstet und telepathisch. Sie können diesem weit verbreiteten Gefühl der Getrenntheit vom Leben, der Isolation vom Fließen und Klingen die Gewissheit entgegen setzen, dass wir schon immer alle eins waren und schon immer dazu da, um anderen nah zu sein und liebevoll zu begegnen, schon immer verbunden mit dem Universum, mit Klang, mit Farbe, mit allem.

Das ist ein heilsamer und irgendwie sehr aktueller Gedanke, wichtiger als vieles, mit dem wir sonst unseren Kopf beschäftigen. Es ist vor allem kein Gedanke, sondern ein Gefühl und ein Wissen, das befreiend sein kann in einer Welt, in der die Dinge gerne nach Erscheinung und sichtbarem Wert beurteilt werden. In dem Sinne sind die Fische ein revolutionäres Zeichen: Sie zeigen uns, dass es eine Illusion ist, sich im Leben an das Äußerliche zu halten und an die Bedeutung von Sichtbarem zu glauben. Wenn wir statt dessen unserer Seele und inneren Größe vertrauen, unserem Inneren lauschen, uns auf das Unsichtbare konzentrieren, dann erst können wir das Eigentliche erkennen, es fühlen. Denn erst so kommen wir in Kontakt mit unserem eigentlichen Zentrum.

Wenn heute Abend der Mond voll ist, leuchten durch ihn zwei ganz unterschiedliche Arten von Energie auf: Die Löwenkraft, potenziert durch die Nähe des Mondes zu Jupiter, ganz feuerschnell und instinktiv, und dann die Fische – Stimmung, viel sanfter, zarter und innerlicher. Beide wirken heute und in den nächsten Tagen besonders intensiv, so dass sie uns ein Vehikel bringen, auf dem wir durch diese Februartage reisen können und uns mit seiner Hilfe genau dem zuwenden können, was gerade wichtig ist. Beherzt und kreativ wie der Löwe, gefühlvoll und zart wie die Fische.

Nicht zu vergessen ist der Wassermann, dieses Luftzeichen, in dem die Sonne und der rückwärts wandernde Merkur sich befinden, so dass auch alles Mentale und Gedankliche betont ist. Durch die wie nach innen gerichtete Merkur-Gedanken-Welt sind wir in alldem aber langsamer, weniger produktiv und werden vor allem darin unterstützt, mit uns selbst zu sein statt große Schritte nach außen zu machen. Dieser Merkur sagt: Mach mal langsam. Überleg es dir erst mal in Ruhe, bevor du ja sagst. Oder nein. Lass dir schön Zeit.

Zum Abschluss eine kleine Aussicht auf die nächsten Ereignisse: Merkur beendet seinen Langsamkeitsappell am 12.2. – unsere Gedanken-Taten, Entscheidungen und Worte können dann wieder ein bisschen lostraben, aber finden erst Anfang März zu ihrem richtigen Schwung zurück.

Dann kommt am 18.2. der zweite Neumond in Wassermann, der Dinge eröffnen uns klären kann, die beim ersten Wassermann-Neumond am 20.1. noch offen waren oder nach einer Antwort verlangt haben.

Zuallererst möchte ich euch jetzt aber einen herzvollen LöwenHug schicken und wünsche euch viel Freiheit beim Spielkind sein und Zarte Fische Sein. XOXO (: