Big Love knows the way

Welcome to the energy of Cancer: Love. Big Love. Biggest Love.

Feeling so much love that you almost want to do crazy things and most of us sometimes DO them. Cancer is such a big bubble of Love that it sometimes doesn´t know how to do it all.

Cancer loves so hard that it wants to protect its loved ones, keep them self „safely“ inside the famous comfort zone. Cancer feels so attached to what it loves that it needs some reminders to breathe and take a step back, especially when there is a full moon in this extremely loving, emotional, motherly sign. This much needed energy is Capricorn: The Master of Patience, knowing how to make big things out of countless little steady steps, being slow and organized, not freaking out, just walking its way without even saying a word about it.

When the Moon is full, the Sun stands across from it in the sky: in Capricorn. The emotions that get highlighted today and this week may have to do with home (Cancer place), family (same) or our work & goals (Capricorn territory). It may very well be that we realize in which position between these places we are right now and that we clearly accept to see what about it needs to shift. We allow our reality to convince us of what is necessary now. There is no more arguing about it. Our Moon is making it clear.

There is more happening in the sky than just this Moon / Sun Opposition: We have a royal big reunion of very strong planets in strong signs. A.k.a. TENSION. INTENSITY. SUPERSTRONG EMOTIONS.
It´s called a grand cardinal cross, a square-formed constellation between Jupiter in Libra (our need for expansion through relationships), Uranus in Aries (our urgent need for freedom), Sun in Capricorn (our very focused willpower) and Moon in Cancer (our soft & deep heart). All of this together: What a Party!

Another melody is singing to our hearts from a very sweet constellation that makes us feel BIG COSMIC LOVE these days: Venus is meeting Neptune in Pisces. That is a very warm, inspired and soft energy. We can access it best when we take care of our bodies and emotions, so that we won´t feel too full moon crazy or emotionally over the top. Then we can have fun singing, meeting Nature and feeling connected, writing poetry, sharing Love with lovely people in our lives and just be all the good things we are.

I wish us all to feel & express everything that is there and / or allow it to be transformed into something light, softer and wiser.
We get a new chance to be born again every single day by every single emotion and experience we have, always supported by all the universe.

So let´s be part of this special moment in time, celebrating our hearts, allowing tears to flow, realizations to happen and sleep to metabolize everything, let´s allow joy about all our transformational processes and LOVE to connect to ourselves and everything, much needed in these times.

Sending so much Love and Full Moon Light to you

Luisa

Meeresrauschen im Herz

Tief und weit. Lautlos, blaugrün. Hier in diesem endlosen Ozean, wo alles ganz leise und verzaubert ist, wohnen wir heute. Vollmond in den Fischen ist Verbundenheit mit allem. Es ist ohne Worte. Es ist groß und fließt immer in unseren Adern und in unseren Lungen und unseren Träumen und Erinnerungen.

Es ist keine Zeit, um viel zu erzählen, sondern um nur zu unterstreichen, was Frau Mond flüstert: Be open to this! Listen to me! Hear my song, I´m singin for you!

Sie leuchtet gold und majestätisch heute. Und alles, was ich sagen möchte ist: Ich möchte nichts sagen. Ich saß am Schreibtisch mit dem Vorhaben, den Blog zu schreiben, und wie so oft sagt Körper an, was jetzt wichtig ist. Ich malte. Geduldig, in feinen Linien und Punkten. Pink und lila. Vertieft und zufrieden.

Wenn wir Delfine wären, würde ich Euch jetzt mit ein paar Klickgeräuschen die Bilder schicken, die ich meine, die das zeigen, was diesen Vollmond ausmacht. Verträumte, ein bisschen unscharfe Bilder mit viel silbrigem Licht und viel Blau, viel Regenbogenpunkten und goldenem Sonnenlicht von oben. Lautlose Bewegung, endlos viel Raum. Dreaminess. Weich.

Die Fische bitten uns in ihrer wortlosen, aber liebevollen Art, hineinzusteigen und mitzuschwimmen. In die Bilder, in die Gefühle, in die Träume. In die Musik, die Töne, die Gerüche und Farben.

Alles Wasser, alles Baden, Duschen und Waschen und Planschen und Tauchen ist jetzt pure Heilung. Die Fische sind wie ein Meer zum Ausprobieren. Wenn der Mond in den Fischen steht, ist es als würde man uns eine Zeit des intensiven Träumens und Abtauchens schenken. Es ist genau richtig.

Vielleicht merkt man dann, dass das Träumen und Tauchen im Leben zu wenig Raum hat und entscheidet sich, etwas Neues, Traumsupportendes zu tun. Fürs Herz, diese Superheldin. Oder man räumt auf mit den Gewohnheiten. Das ist auf jeden Fall die Meinung von Merkur, der seit Anfang September rückwärts geht. Es ist die perfekte Zeit für Bestandsaufnahmen, Sortieren, Umräumen, Ausmisten, Nachdenken, in Ruhe die alte Ordnung durchgehen, um zu sehen, ob sie noch passt. Vielleicht wollen die Gewürze neu sortiert und umgeräumt werden, oder das innere Regal mit den schönsten Erinnerungen oder einfach die Steuererklärungen, Lieblingsbücher, oder der Schrank im Badezimmer. Vielleicht aber auch: die Familie, eine Freundschaft, die Arbeit, die Liebe. Es kann alles sein.

Mit diesem doch sehr kraftintensiven Himmel, in dem Mars (Körper, Wut, Tatkraft) in gespannter Beziehung zum Mond (Zartheit, Kindlichkeit, Geborgenheitswunsch) steht, kann es sein, dass wir uns zu irgendwas gezwungen oder irgendwie etwas verzerrt fühlen. Kann vorbei gehen. Die Fischeweisheit erinnert uns: Fließen lassen. Nicht aufregen. Geht vorbei. Oder man unterstützt den Abfluss des Unangenehmen mit einer Dusche, einer Runde Schwimmen oder Musik, Malen, Schlafen. Schlafen ist supergut.

Mit diesem Vollmond ist es, als würden wir mit schlafwandlerisch präzisem Herzfokus auf unser Leben schauen und testen, ganz ohne Worte und Gedanken, was jetzt gerade freundlich verabschiedet werden kann und was jetzt gerade erfüllend reich, warm, weit und schön ist und uns mühelos trägt.

Lasst Euch tragen, es ist pure Freude und es ist für alle: endlos und reich, weit und frei.

Grandmother Moon is with you,

und ich winke mit ihr zusammen zu Euch rüber:

macht es Euch so schön es überhaupt nur geht! Es gibt so viel Platz!

Mit tiefer ozeangrünblauer Schönheit für Euch

xoxo

Magische Tiere befreien

Willkommen zum 2. Vollmond in Schütze! Aber Einiges ist anders als bei der ersten Runde vor einem Monat. Und zwar fast alles. Wir hatten einen kosmischen Zustand von Nebligkeit und nicht eindeutigen Richtungen, vielleicht Rauchschwaden vor dem Ort, an den wir eigentlich hinwollten oder innerlich greifen wollten. Vielleicht hatten wir Pläne, die aber irgendwie nicht so richtig zu dem zu passen schienen, was wir um uns herum sehen und kommunizieren konnten.

Es war alles ein bisschen verdreht oder eher, … sehr beweglich, so beweglich, dass man zwischendurch nicht wusste, ob jetzt eigentlich alles schief läuft, oder außer Kontrolle gerät …

Wenn wir Einhörner sind, dann waren (mindestens) die letzten 4 Wochen eine Zeit des Reisens durch einen dichten, dunklen Wald. Wenn wir Drachen sind, dann haben wir vielleicht in einem Turm oder Schloss eingesperrt auf etwas gewartet … oder waren irgendwo festgebunden und haben schnell verstanden, dass es keinen Sinn macht, an den Ketten zu zerren, weil sie nicht lockerer werden, sondern enger und schmerzhafter. Wenn wir fliegende Tiere wie Adler sind, dann haben wir einige Erfahrungen mit Nebelflügen gemacht.

Im Lauf der letzten Wochen sind Dinge auseinandergefallen, oder haben sich verabschiedet, vielleicht Beziehungen oder Freundschaften oder Arbeitsplätze oder auch Projekte, in die wir eingebunden waren. Und jetzt, es ist als löste sich das alles, das ganze Abschieds- oder Struggle-Gefühl und der Fokus auf das Beenden verwandelt sich in diesen Tagen und BÄM fetzt jede Wolke aus dem Sichtfeld des Adlers, jedes Verlies und jede Kette des Drachen fallen wie von Zauberhand berührt auseinander. Das Einhorn hat den Weg durch den Wald beendet und tritt auf eine weite Fläche. Sonne. Blendendes Licht. Regenbogen!

Das ist etwas Großes. Es ist auch hilfreich, dass wir mit ganz klarem, beinahe nüchternem Blick auf diese Auflösungserscheinungen schauen – Auch wenn es weh tun kann! – und denken, ja, musste so sein, ist gut so, danke, jetzt geht es endlich weiter. Moving on. Next level.

Diese ganzen magischen Kräfte in uns, unser Fliegen und Feuerspucken und Zaubern, das wird neu geboren. Das ist zwar ein langer Prozess, der noch Monate weiterfließt, da auch Neptun – Planet unserer magic powers – seit Kurzem rückwärts geht, aber gleichzeitig ist es auch sehr intensiv, wie alte und kaputte Systeme jetzt in Sekundenschnelle in die Luft fliegen und damit meine ich wirklich in die Luft fliegen, lautlos, elegant, einfach so verschwindend, wie eine Elfe, man hat es kaum sehen können, so schnell und überraschend ist es passiert. Es geht natürlich auch unelegant, aber das Prinzip bleibt: Was nicht mehr richtig ist, geht. Sofort.

Es ist ein bisschen, als würde die Zeit anhalten.

Man sieht vergangene Lebensphasen und frühere Beziehungen und Orte und Begegnungen vorbeifliegen und es wirbelt und zischt alles in alle Richtungen, um sich blitzschnell neu zu ordnen. Trotzdem werden wir noch eine Weile mit Aufräumen für die neue Zeit beschäftigt sein, oder mit einer Grundreinigung des alten Terrains, so dass unsere neuen Haustiere oder Hobbies oder unser neues Selbstbild Platz hat und schön strahlen kann.

Der letzte Vollmond stand in Verbindung mit Mars am Himmel, so dass impulsive und vielleicht explosive Energie dazukam, ein Gebräu, das auch in Unfälle münden konnte. Dieses Mal haben wir den Erfinder und Rebellen Uranus, der in einem netten Plausch (120° Winkel, Trigon genannt) mit dem Mond steht. Das heißt: Licht! Erkenntnisse! Ein Riesenprung nach vorne, Bock auf Zukunft, Neues, Freiheit, und ganz persönliche Visionen von Größe und Entwicklung, sei es innen oder außen, meist aber ist außen mit dabei. Denn diese Energie von Uranus und Mond – beide stehen in Feuerzeichen – ist Aktivität und Impuls, Instinkt und Tatendrang.

Großer Supprt kommt dazu von Mars, der jetzt mittlerweile fast ewig schon rückwärts läuft, womit er uns ein Gefühl von Widerstand und eine Runde Motivationshinterfragen gebracht hat. Damit hört er am 29. Juni auf uns das bewirkt noch ein BÄM! Zauberstab Schwung mit den Worten: Alle Hindernisse, die Du in den letzten Monaten angetroffen hast, weichen so langsam zurück und Du wirst Freude und Power zurückerlangen, die Dir in der letzten Zeit etwas fern vorkamen. Es wird ziemlich bald ziemlich schnell gehen und Dinge werden sich beschleunigen, so dass wir uns wundern werden, wie zäh und verschwommen sich dieser Frühling angefühlt hat.

Also: Wir werden nach vorne gezogen von einer starken Kraft, die weiß, wie wir in einem Jahr und in 5 Jahren sein werden, von dort aus zieht sie uns zu sich und das ist Expansion, Wachstum, Selbsterkenntnis, Selbstliebe und der Mut, sich zu zeigen mit dem, was man im Herzen trägt, mit dem einzigarteigen Geschenk für die Welt.

Das ist eine große Party wert. Ein ausuferndes Fest. Mir gefällt ganz gut, dass es außerdem der 30. Vollmondblog ist, den ich Euch hiermit schicke. Seit Februar 2014 habe ich dieses monatliche Date mit meiner Kreativität und dem Himmel und Euch und liebe es! Und genauso liebe ich die konstant neu entstehende Freude beim Schreiben und Mit Euch kommunizieren.

Es gibt dieses Jahr viel Neues im Astrolab Berlin Land, und das ist auch Grund zu feiern. Es wird eine neue Form der Kommunikation geben, an der ich gerade arbeite und die im Juli ausgebrütet ist und das Licht der Webseite und der Facebook Community erblickt.

Freude hoch zehn, Freude hoch hundert. Bewegung, ein immer breiter werdender Fluss von Hingabe, Liebe, Passion, Zukunftsblick, Kreativem Feuer, Spielendem Kind, fruchtbaren Ideen und Umsetzung großer Panorama Visionen. Das ist alles da, hier und jetzt, greifbar, nutzbar, und für alle.

Lasst uns diese Welle mitnehmen und surfen, mit Liebe, Mut und Abenteuerlust!

Viele Hugs von der Astrologin!

Gehen wir Träume füttern

Was macht diese Jungfrau heute mit dem Vollmond?

Sie richtet ein Spotlight auf verschiedenste Dinge links und rechts des Weges, den wir gewählt haben. Schon lange gehen wir hier entlang und manchmal sehen wir den Weg gar nicht mehr vor lauter Wecker ausmachen, Rechnung bezahlen, Müll wegbringen, Feierabend, Mittagspause, Reparaturtermin, Geld zurück bei Umtausch innerhalb von 30 Tagen UND SO WEITER IHR KENNT DAS.

Wir kennen das. Es ist der Schaum auf unserem Leben, nicht das Wesentliche in unseren Leben.

Dieser Vollmond könnte sagen: Was ist es denn, das Wesentliche ? Jetzt und hier und heute? Um was geht es eigentlich, und wenn du es weißt, dann frage ich, bist du noch wach und jeden Tag bewusst auf diese Vision ausgerichtet? Oder schwimmst Du ein bisschen träge geworden und schwindelig auf dem Schaum des Alltags?

Neptun, der große Träumer, die große Inspiration, steht am Himmel diesem Mond gegenüber. Er schickt eine Extra-Beleuchtung auf unsere Träume und deren Verwurzelung im Alltag. Der Schaum darf nicht unsere Träume wegspülen. Gefährlich. Neptun leuchtet ganz magisches Licht auf diese Träume, so dass wir uns notfalls nochmal neu in sie verlieben und weiterknüpfen, wo wir den Faden haben liegen lassen, als irgendeine große Schaumwelle auf uns zugeschwappt kam. Keine Ausrede. Träume sind Motoren des Alltags, keine überflüssigen Märchen. Es geht nur um unsere Träume.

Also haben wir für diese Vollmondwoche schonmal:

  1. Was träumst Du? Erlaubst Du dir Deine Träume zu haben?

  2. Lebst Du traumnah, fütterst Du deine Träume mit Deinem Alltag? Und andersrum?

Dann kommt noch Nummer 3 dazu und die haut rein: Mars als Symbol unserer Impulse, unseres Willens und unserer Durchsetzung bewegt sich ab Mitte April rückwärts. Das machen manche Planeten, sogar ziemlich viele. Wann immer sie das tun, fordern sie uns auf, geduldig zu sein, um ihr jeweiliges Thema innerlich zu erfahren. Mars rückwärts heißt: Wir fragen uns, was uns eigentlich dazu bringt, das zu tun, was wir tun. Warum stehen wir morgens auf uns machen all die kleinen Schritte, die uns zu irgendeinem Gehalt auf dem Konto führen oder zu einem Leben mit lauter verschiedenen Zutaten wie Freunden, Familie, Haus, Essen, Bewegung, Kunst …. Mars ist auch Nein sagen, Kämpfen, Ungeduld und Antrieb. Boxen. Wütend sein. Sich anschreien. Ausrasten. Lauter ungepflegte Emotionen, guter Treibstoff. Mars fängt zumindest jetzt schon an, uns aufmerksam zu machen auf bestimmte Jobs, die vielleicht auf uns zukommen mit diesem Rückwärtsgang, da er jetzt gerade den Abschnitt im Himmel betreten hat, den er im Frühling einmal rückwärts und dann noch einmal vorwärts abspazieren wird.

Also jetzt offiziell noch

  1. Was motiviert dich und was fehlt Dir vielleicht im Moment an Wut, Kraft, Durchsetzung, Feuer? Wo kannst Du in Dir Feuer und Antrieb finden? Wo in Deinem Alltag?

Ihr seht, die Fragen habe sich untereinander abgesprochen genau wie die Planeten. Es passt wie immer als exakt intuitiv gebautes Puzzle alles haargenau ineinander, das ist das bezaubernde an Astrologie.

Diese Woche ist ein Wellenritt aus Alltagsherausforderungen, Motivationsfragen und Durchsetzungsmomenten, Traumgefühlen, Traumliebe, Traumerneuerung und Alltagserneuerung. Ihr findet bestimmt weitere Wortmischungen, die vielleicht für Euch besser passen.

Seid flexibel, seid wach, da kommt bestimmt einiges an Neuem, Traumhaften und Schwung auf uns zu. Je wacher wir sind, desto besser können wir jeden Moment nutzen und ihn mühelos in Fülle und Liebe verwandeln.

Alles Liebe für Euch und viel Spaß beim Surfen!

Xoxo die astrologin

Fliegen und Fließen und Spielen

Fließende Vibes sind es, die der Vollmond so auf die Erde schickt.

Ich hab dazu gar nicht viel zu erzählen: Heute und in der ganzen Woche ist alles in der Schwebe, und alles dermaßen transformierend, dass man gleichzeitig ganz ruhig und ganz flirrend ist. Ich finde, es ist wie wenn nach einer Probezeit auf einmal der Moment kommt, in dem man etwas alleine machen muss. Ich will Euch gar nicht so viel mitteilen, weil ich denke, Ihr wisst das selbst schon alles. Ihr Superhelden!

Ich würde gerne zuschauen, wie Ihr den Vollmond erlebt…

Ich erlebe ihn so: a) Kleine Momente, in denen die Dinge unerträglich falsch erscheinen.. Unbehagen. b) Auch diese Momente, in denen man zurücktritt von der Jetzt-Perspektive und zurückzoomt und sich ganz beflügelt fühlt, angesichts des großen Rahmens, der so viel Raum bietet.

Dieser Rahmen sind all die Dinge, denen wir in unserem Leben erlauben, uns glücklich zu machen. Es ist das, was wir für möglich halten an Glückserfahrungen und Wachstum und Harmonie und Frieden, es ist der Spiegel dessen, was unser Herz zu unserem Leben sagt. Was wir uns zutrauen an Herzweite, an Glückskapazität und Liebesfähigkeit und überhaupt an Zuversicht. Unsere Visionen und Träume sind immer im Zusammenhang mit dem Jetzt-Zustand. Was wir träumen, verweist auf unser Wachsein.

Vor ein paar Wochen träumte ich, ich falle. Während ich fiel, malte ich mir schon aus, wie sehr es weh tun würde, auf dem Boden aufzuprallen. Ich dachte, ich könnte mich schlimm verletzen. Und ich dachte: Nicht gut! Aber es ging weiter. Ich fiel und fiel, und währenddessen passierte etwas. Ich begann zu fliegen. Während ich fiel, wurde ich leicht und flog, schwebte wie ein Blatt auf die Erde und dann landete ich ganz sanft und lautlos, fast ohne den Boden zu berühren – das gefiel mir sehr – in der Schlangenposition, also mit hoch gebogenem Oberkörper, mit aufgestützten Armen, während meine Beine auf dem Boden lagen und mein Blick in den Himmel zeigte, von wo ich gerade gekommen war.

Dieser Traum macht Sinn. Irgendwann, in allen Situationen, in denen man eine Veränderung wünscht, kommt der Moment, in dem man nichts mehr tun kann, und loslässt, oder die Verantwortung abgibt. Man gibt irgendwann endlich zu, dass man nicht alles alleine entscheiden kann. Erleichterung. Und dann passiert meist etwas Geniales. Weil darin Magie ist, in diesem Abgeben und Seinlassen. Abgeben kann auch sein: Eine alte Verpflichtung ernst nehmen und sie vollenden. Oder eine offene Frage mit jemandem klären, die seit Jahren im Raum hängt. Oder ehrlich darüber sein, was man nicht möchte. Es geht ums Entscheiden. Was ist so unangenehm, dass ich es bewegen möchte? Was beschäftigt mich in Wirklichkeit am meisten? Was will ich wissen, begreifen, meistern?

Dieser Vollmond sagt, Fließen, Fließen, es muss nichts festgenagelt werden, sondern erst wenn wir voller Vertrauen zugucken, wie Tische und Brote durch die Luft fliegen, wenn wir dem Flirren des Lebens mit einem liebevollen Lächeln entgegentreten und es vielleicht auch noch zu diesem Flirren beglückwünschen, dann entsteht Harmonie. Und Frieden. Und Glück auch. 

Also diese Tage sind ein Fuchs – Trainingslager. Füchse fließen durch die Dämmerung und durch die Nacht. Vollkommen lautlos. Dezente Bewegungen, aufmerksam und elegant. Nirgends zu lange bleiben. Lauschen. Dieses Bild des Fuchses, wie er den buschigen Schwanz so um sich legt, als wäre es eine kuschelige Decke. Wärmen und auftanken, ruhen und träumen. Wissen, dass es darum geht, alles rechtzeitig wieder abzugeben, wenn man sich hinein vertieft hat. Wissen, dass alle Themen, Gedanken, Pläne nur bunte Bälle sind, die man so lange hin und her wirft, bis es genug ist und man keine Lust mehr hat. Es gibt unendlich viele Bälle. Und alle sind klein. Diese Woche zumindest. Lauter kleine bunte Bälle. 

Ich wünsche Euch Spaß beim Wegwerfen mancher Bälle und beim Eintauchen und Glücklichsein über das helle Flirren des Lebens.

xoxo, die astrologin

Mit knisterndem Feuer in den Sommer

Ein Saal voller Kerzen, orientalische Musik, Trommeln, und ein besonderer Duft im Raum.. Goldene Platten mit feinsten Gerichten, glänzende Trauben, süße Pfirsiche, Schälchen mit warmen Nachspeisen, Zimt, Weingläser und dampfende Mokkatässchen, bauchige Kannen mit Tee.

Riesige Stoffbahnen bedecken Wände, und weiche ausladende Kissen und Decken machen das Sitzen und Liegen so, dass man die Zeit nicht vergehen spürt. Es ist wie ein Fest, das Tage dauert, eine heilige Zeremonie, eine feierliche Zusammenkunft von friedlichen, ausgelassenen, herzlichen Menschen. Alles strahlt Wärme, Gold, Zeit, Luxus und positive Gefühle aus.

Alles leuchtet von innen und macht das Dasein ausgefüllt mit einer Gewissheit, dass jetzt jetzt ist und hier hier. Nichts muss anders sein, als es genau jetzt ist. Das zu erkennen ist eine große Freiheit.

Wenn am 2. Juni der Vollmond im Feuerzeichen Schütze steht, dann ist das genau so ein Fest, und anders als noch im Mai, als der Skorpionvollmond eine ganz innerliche Hineinfühlzeit ermöglicht hat, wird diese Zeitqualität heute und bis Mittwoch nun ganz feuerglühend und erwärmend. Denn das Schützefeuer ist eines, das alle in einem Kreis um sich versammelt, es fordert zum Tanzen, zum Lachen und zum Leichtsein auf. Es lädt ein, fallen zu lassen, was vernünftig und planbar ist, zieht uns in Richtung Vergnügen und Feiern, Offensein und Fülle.

Man kann diese Erfahrungen in sich selbst entfachen – wie eine Meditation oder Traumreise, in sich gehen und diese Räume und Stimmungen spüren – und genauso auch ein Fest organisieren, um diese Verbundenheit und Wärme mit den Menschen zu teilen, die das genauso genießen können wie man selbst. Es ist ein Wunsch nach Abenteuer, eine Lust auf das Eintauchen in Fülle des Lebens.

Ich hab schon mal damit angefangen, mir am Nachmittag glamouröse Augen zu malen. Damit ging ich in den Regen und kam glücklich und mit nassen Füßen eine Stunde später zurück, die Augen immer noch feierlich, der Rest triefend wie dieser Tag heute … Aber ja: dieser ganze Regen, der immer wieder anfängt, für kurze Zeit verschwindet, und wiederkommt – ist ein Hinweis auf eine ganz andere Himmelskonstellation: Neptun, Planet der Verschleierung, der Inspiration, des Chaos, der Kunst, der Musik, der Hingabe und des Mitgefühls, steht zum Vollmond in einer eher unentspannten Position, die in der Astrologie Quadrat heißt (ein Winkel von 90°) und auf herbe bis anstrengende Gefühle hinweist. Aber keine Panik, das muss nicht so sein, kann aber, und dann ist es gut, sich was zu überlegen, um nicht in diesen Wasserblues, Opfergefühls-Schleifen-Modus oder ähnliches zu geraten.

Alle Planetenkräfte kann man sinnvoll für sich nutzen. Neptun schreckt diejenigen ab, die sich mit ihren Gefühlen nicht gut verstehen, die also eher weggucken, wenn sie etwas spüren und es dann am liebsten noch obendrauf betäuben mit einer Droge (z.B.). Das ist ziemlich destruktives Verhalten.

Was man aber gut machen kann mit Neptun ist Träumen (bei Musik zum Beispiel) oder Singen oder selbst Musik machen. Auch wunderbar ist Baden, Schwimmen und am Wasser sein, die feuchte Luft atmen und dieser Gefühlsintensität Raum geben (sowieso immer ein gutes Rezept, dem, was da ist, Aufmerksamkeit und Platz geben, das ist wunderbar, wie sich alles sofort entspannt und man was draus machen kann). Diese Dimension spielt mit bei diesem Vollmond; eine ganz tiefe Wasserangelegenheit, höchst emotional und durchaus ganz anders als diese Feuerpracht des Schützen. Allerdings kann man Neptun auch als unseren inneren Künstler sehen und so macht es schon Sinn, diese Schütze-eigene Lebenskraft dazuzunehmen. Visionen pflegen, überhaupt kreativ mit allem, was kommt umgehen, das ist eine harmonische Zusammenarbeit der beiden Energien.

Eine dritte Aktivität am Himmel will ich Euch kurz vorstellen: Merkur wandert rückwärts. Da Merkur, ganz anders als Neptun, in unseren irdischen Leben für Kommunikation und Denken, alles Mentale und Rationale steht, heißt das: Unser Denken hat es ein bisschen schwerer. Unsere Logik ist öfter mal überfordert. Ich beobachte Missverständnisse und Vergesslichkeiten. Dieser Merkur hat auch damit zu tun, dass man Dinge, Prozesse, Themen und Menschen aus der Vergangenheit noch einmal anschaut, z.B. alte Freunde trifft, oder eine noch nicht beendete Angelegenheit endlich zu Ende bringt (z.B. eine Arbeit, die lange liegengeblieben ist). All das passt in die „rückwärts gewandte“ Aufmerksamkeit, die Merkur uns seit 19. Mai und noch bis zum 12. Juni anbietet. Man kann Dinge erledigen und abschließen, die wichtig sind, und fühlt sich danach besser. Und alte Freunde treffen ist auf jeden Fall etwas Schönes. Innere und äußere Aufräumzeit, Zeit für Ordnung und Neusortierung. Bereitmachen für die nächsten Schritte, die ja nur dann groß und schwungvoll sein können, wenn man das Gerümpel hinter sich aufgelöst hat.

Damit wir aber nicht in Vergangenheits-Gedanken verharren und den Schützevollmond trotz Neptun und Merkur gebührend feiern, komme ich hier nochmal zurück auf den Planeten des Zeichens Schütze, das ist Jupiter. Er ist der größte Planet, im Vergleich mit allen anderen des Sonnensystems ein Gigant. Die Erde: wirklich ein kleines Kügelchen daneben. Also das hier ist GRÖßE. Was ist Euch nicht groß genug, was kann noch WACHSEN? Was braucht noch Raum, noch Arenen von Zuschauern und Zuhörern, was sehnt sich in Euch nach EXPANSION?

Diese Großbuchstaben sind das Mindeste, was ich benutzen kann, hier am Schreibtisch, damit wenigstens eine Spur Expansion überspringt zu Euch. Jupiter sagt, in jedem von uns: Grow, GrOw, GROW !!!! Grow without even thinking to stop, grow without hesitating, grow a little bit everyday, every minute, grow and make your visions and dreams grow, never stop watering them, never stop loving them.

DREAM BIG, DEAR FRIEND: Nachdem wir letzten Monat so existenzielle Begegnungen mit unseren schönen und hässlichen Monstern hatten und vielleicht auch eine Skorpionparty, wie ich sie mir und Euch so sehr gewünscht habe, ist jetzt ein neues Kapitel dran, das uns nach außen, in die Fülle der unterschiedlichen menschlichen Beziehungen, in die Fülle des gemeinsamen Lebens und in die Wärme der positiven Momente katapultiert.

Nachdem wir uns auf ein ruhiges Sofa zurückgezogen haben und in die Monsterwelt eingetaucht sind, uns die Schatten des eigenen Innenraums angeschaut haben, können wir umso ausgelassener aus diesen Tiefen hervorspringen, wie ein Wal, der Stunden unter Wasser geschwebt ist und jetzt SPLASH! daraus hervorbricht, voller Freude und als würde er lachen.

Das ist die Energie dieses Schütze-Vollmonds, er ruft uns laut und klar zu:

Komm raus! Werde größer! Strahle noch mehr! Geh noch einen Schritt weiter!

Wachse, Herz, damit du trotz der Neptun-Nässe und Wässerigkeit dem Tag eine lodernde Flamme aufsetzen kannst, und nachts mit einem Lächeln zurückschauen kannst: Du machst die Welt wärmer, knisternder und leichtherziger, du hast sie verwandelt, vergrößert, verschönert und geschmückt.

Du bist eine Bereicherung, eine Schatztruhe, eine Kostbarkeit und ein Glück. Du bist genau richtig hier und jetzt ist der Moment, in dem wir hier alle zusammen leuchten, tanzen, lachen, knistern und strahlen können.

Lasst uns das Feuer teilen! Lasst uns feiern! Lasst uns Luxus genießen! Keine halbe Regensachen, zögern, warten: Nein! Dafür ist das Leben viel zu spannend. Und stellt Euch mal vor, wie schön es wird, wenn wir alle unsere eigenen Feuer zusammenflackern lassen mit denen unserer Freunde und Geliebten und Teams und Familien, wie riesig und jupiterhaft dann dieses Fest strahlt.

Viel Spaß mit Eurem Feuer, mit all der Liebe und Fülle, lasst uns abenteuern!

xoxo