Drache und Adler on the road

Es ist Vollmond und Herbst, die kalte Luft kommt, es gibt viel zu erzählen. Aber manchmal passt das ganz viele auch in ganz wenige Wörter. Stell Dir vor, Du bist ein Tiger, vielleicht ist es auch ein Adler oder ein … Weiterlesen

Zur Freiheit. Spielend und singend.

Eclipse! Blitzlicht! Dazu steht Uranus in Verbindung zu diesem hochaktiven Vollmond: Eine hochwirksame Medizin für jegliche Zustände, die dringend aufgehoben und verändert werden müssen. Noch mehr, dieser Mond sagt: Du lebst in Zuständen, die dringend aufgehoben und verändert werden müssen. … Weiterlesen

Zeit zum Feiern und Vertrauen

Willkommen zum Vollmond des puren Vertrauens. Schütze! Gestern war einer dieser sehr seltenen Tage, an denen ich keine Motivation zum Schreiben des Blogs hatte.. Weder interessierte es mich, darüber nachzudenken, was ich schreiben könnte, noch hatte ich das Gefühl, irgendetwas … Weiterlesen

Gehen wir Träume füttern

Was macht diese Jungfrau heute mit dem Vollmond? Sie richtet ein Spotlight auf verschiedenste Dinge links und rechts des Weges, den wir gewählt haben. Schon lange gehen wir hier entlang und manchmal sehen wir den Weg gar nicht mehr vor … Weiterlesen

Mein Feuer und ich

Aufwachen und Anfangen!

Als hätten wir in einem Raum gesessen, in dem es warm, schummrig und etwas stickig war. Plötzlich kommt jemand, der das Licht anschaltet. Auf einmal blendet es und man denkt: Hey! Das war doch eben viel gemütlicher … Aber eben ist vorbei! Und jetzt ist das Einzige, was wir haben. Das Beste, was wir haben.

Wenn der Mond am Mondtag früh (28.9.) voll ist, steht er im Zeichen Widder. Es ist das Zeichen der Neuanfänge, der Initiativen und der Motivation, etwas zu erreichen. Widder sind gut im Beginnen und Losgehen, im Aufwirbeln und Bewegen. Wir haben alle unseren persönlichen Widder. Gut! Denn die brauchen wir jetzt auch.

An allen Ecken sieht man Erkältungen, Müdigkeit und sowas, Zeichen von Umschwung und Veränderung und den Reaktionen der Menschen auf diese Bewegungen. Wenn wir uns darauf einstellen, dass jeden Herbst – genau wie jeden Frühling – dieselben wankenden und wirbelnden Veränderungen anstehen, kann man vielleicht ein bisschen genauer hingucken, wie man sich selbst in diesen Zeiten mit Stabilität versorgt, mit Wärme, mit Freude. Verankerungen im Leben, die uns resistent und unabhängig von Wind und Licht und Verschiebungen von Temperaturen und Stimmungen machen.

Der Vollmond leuchtet auf all die eben genannten Themen und Fähigkeiten: Von vorne anfangen. Etwas erschaffen, das es nicht gab. Sich motivieren für ein Ziel, das in weiter Ferne liegt. Mit dem eigenen Instinkt in Verbindung sein, immer klar ausgerichtet auf die eigenen Ziele handeln. Überhaupt: Aktiv sein. Nicht warten, nicht denken. Schritt für Schritt weiter gehen. Einfach weiter, weiter. Nicht stehenbleiben.

Diese Woche gibt uns kreative und effektive Möglichkeiten, etwas Stabiles und Strukturiertes aufzubauen. Denn der Mond verbindet sich aufs Angenehmste mit Saturn, dem Planeten der Ausdauer, der langfristigen Ziele, der hohen Ansprüche und der ernsthaften, gründlichen Arbeit. Gemixt mit dem Tag und Nacht aktiven Starkstrom des Widders kommt dabei natürlich viel viel Kraft heraus, die wir in diesen schaukelnden Herbstbeginn-Zeiten gut nutzen können.

Es ist wie eine Schiffsreise über stürmische Meere, bei der es essentiell ist, ein gut vorbereitetes und wasserdichtes Gefährt zu haben, genau wie eine entschlossene und hellwache Person am Steuer und einen Vorrat an Geschichten, Essen, an Wissen. Wir brauchen das Widderfeuer, dessen starken Willen und Unbeirrbarkeit genau wie die saturnisch bedächtige Selbstversorgung durch gutes Essen, warme Kleider, und das Wissen um die eigenen Ressourcen.

Was ist jetzt und hier, zum Widdervollmond, unser Feuer, unser Instinkt, unser Neubeginn? Wer steuert unser schönes Schiff durch den Sturm? Weiß dieses Wesen um seine Kraft, hat sie einen inneren Kompass, einen klaren Instinkt?

Da Neubeginne immer die eine Seite einer Entwicklung sind, deren andere Seite ein Ende ist, hilft es vielleicht mehr, erst einmal nach dem Ausschau zu halten, was sich dem Ende zuneigt, verabschiedet und schon am Verschwinden ist. Was will schon seit längerer Zeit gehen, was drängt sich auf, was klopft hier wieder an, und warum schaue ich nicht genau JETZT mal dorthin? Was lastet seit Monaten auf meinem Herz und wird nicht leichter? Was will ich nicht länger tragen?

Aber auch andersherum kann es funktionieren: Ist jemand Neues auf dem Weg in mein Leben? Gibt es etwas, das ich auf einmal beginne, einfach so, oder weil es mich schon länger beschäftigt? Diese Dinge weisen auch auf Altes, Abgestorbenes hin. Dort, wo ich etwas beginne, lege ich etwas Vergangenes ab, das gehen kann. Wir machen dasselbe wie die Natur: Altes wird fallen gelassen, Neues wird vorbereitet. Wir schaffen Raum für den Winter, ermöglichen Klarheit für das Wachstum von frischer, lebendiger Struktur.

Bei alldem geht es darum, mit sich selbst und dem eigenen Feuer gut verbunden zu bleiben. Das Feuer fragt auch: Was motiviert mich, was bringt mir echte, wärmende Freude, und was macht mich unabhängig? Wie mache ich mich unabhängig?

Wenn wir diese Antworten erkennen, fühlen, schmecken und genießen können, dann wird dieser Herbst ein Fest, bei dem unsere Unabhängigkeit eine wertvolle Ressouce ist, genau wie unsere selbst generierte Wärme: Denn wenn wir uns darauf einlassen, diese Bedürfnisse des Feuers mitzunehmen in den Alltag und immer wieder zu erfüllen, dann werden wir belohnt mit einem knisternden Feuer der Lebensfreude, das Herbsttage wärmt, das morgendliche Nebel vertreibt und das richtig Lust auf die nächsten Schritte macht (auch auf den Winter).

Aber für jetzt und hier: Spielt mit Eurem Feuer, und wärmt Euch an Euren eigenen Funken, folgt Eurem Gespür für das richtige Abenteuer und die jetzt pulsierende Richtung in Eurem Leben. Es blinkt und funkelt, wenn man gut hinschaut.

Genießt Eure Feuer & alles Liebe!

Mit knisterndem Feuer in den Sommer

Ein Saal voller Kerzen, orientalische Musik, Trommeln, und ein besonderer Duft im Raum.. Goldene Platten mit feinsten Gerichten, glänzende Trauben, süße Pfirsiche, Schälchen mit warmen Nachspeisen, Zimt, Weingläser und dampfende Mokkatässchen, bauchige Kannen mit Tee.

Riesige Stoffbahnen bedecken Wände, und weiche ausladende Kissen und Decken machen das Sitzen und Liegen so, dass man die Zeit nicht vergehen spürt. Es ist wie ein Fest, das Tage dauert, eine heilige Zeremonie, eine feierliche Zusammenkunft von friedlichen, ausgelassenen, herzlichen Menschen. Alles strahlt Wärme, Gold, Zeit, Luxus und positive Gefühle aus.

Alles leuchtet von innen und macht das Dasein ausgefüllt mit einer Gewissheit, dass jetzt jetzt ist und hier hier. Nichts muss anders sein, als es genau jetzt ist. Das zu erkennen ist eine große Freiheit.

Wenn am 2. Juni der Vollmond im Feuerzeichen Schütze steht, dann ist das genau so ein Fest, und anders als noch im Mai, als der Skorpionvollmond eine ganz innerliche Hineinfühlzeit ermöglicht hat, wird diese Zeitqualität heute und bis Mittwoch nun ganz feuerglühend und erwärmend. Denn das Schützefeuer ist eines, das alle in einem Kreis um sich versammelt, es fordert zum Tanzen, zum Lachen und zum Leichtsein auf. Es lädt ein, fallen zu lassen, was vernünftig und planbar ist, zieht uns in Richtung Vergnügen und Feiern, Offensein und Fülle.

Man kann diese Erfahrungen in sich selbst entfachen – wie eine Meditation oder Traumreise, in sich gehen und diese Räume und Stimmungen spüren – und genauso auch ein Fest organisieren, um diese Verbundenheit und Wärme mit den Menschen zu teilen, die das genauso genießen können wie man selbst. Es ist ein Wunsch nach Abenteuer, eine Lust auf das Eintauchen in Fülle des Lebens.

Ich hab schon mal damit angefangen, mir am Nachmittag glamouröse Augen zu malen. Damit ging ich in den Regen und kam glücklich und mit nassen Füßen eine Stunde später zurück, die Augen immer noch feierlich, der Rest triefend wie dieser Tag heute … Aber ja: dieser ganze Regen, der immer wieder anfängt, für kurze Zeit verschwindet, und wiederkommt – ist ein Hinweis auf eine ganz andere Himmelskonstellation: Neptun, Planet der Verschleierung, der Inspiration, des Chaos, der Kunst, der Musik, der Hingabe und des Mitgefühls, steht zum Vollmond in einer eher unentspannten Position, die in der Astrologie Quadrat heißt (ein Winkel von 90°) und auf herbe bis anstrengende Gefühle hinweist. Aber keine Panik, das muss nicht so sein, kann aber, und dann ist es gut, sich was zu überlegen, um nicht in diesen Wasserblues, Opfergefühls-Schleifen-Modus oder ähnliches zu geraten.

Alle Planetenkräfte kann man sinnvoll für sich nutzen. Neptun schreckt diejenigen ab, die sich mit ihren Gefühlen nicht gut verstehen, die also eher weggucken, wenn sie etwas spüren und es dann am liebsten noch obendrauf betäuben mit einer Droge (z.B.). Das ist ziemlich destruktives Verhalten.

Was man aber gut machen kann mit Neptun ist Träumen (bei Musik zum Beispiel) oder Singen oder selbst Musik machen. Auch wunderbar ist Baden, Schwimmen und am Wasser sein, die feuchte Luft atmen und dieser Gefühlsintensität Raum geben (sowieso immer ein gutes Rezept, dem, was da ist, Aufmerksamkeit und Platz geben, das ist wunderbar, wie sich alles sofort entspannt und man was draus machen kann). Diese Dimension spielt mit bei diesem Vollmond; eine ganz tiefe Wasserangelegenheit, höchst emotional und durchaus ganz anders als diese Feuerpracht des Schützen. Allerdings kann man Neptun auch als unseren inneren Künstler sehen und so macht es schon Sinn, diese Schütze-eigene Lebenskraft dazuzunehmen. Visionen pflegen, überhaupt kreativ mit allem, was kommt umgehen, das ist eine harmonische Zusammenarbeit der beiden Energien.

Eine dritte Aktivität am Himmel will ich Euch kurz vorstellen: Merkur wandert rückwärts. Da Merkur, ganz anders als Neptun, in unseren irdischen Leben für Kommunikation und Denken, alles Mentale und Rationale steht, heißt das: Unser Denken hat es ein bisschen schwerer. Unsere Logik ist öfter mal überfordert. Ich beobachte Missverständnisse und Vergesslichkeiten. Dieser Merkur hat auch damit zu tun, dass man Dinge, Prozesse, Themen und Menschen aus der Vergangenheit noch einmal anschaut, z.B. alte Freunde trifft, oder eine noch nicht beendete Angelegenheit endlich zu Ende bringt (z.B. eine Arbeit, die lange liegengeblieben ist). All das passt in die „rückwärts gewandte“ Aufmerksamkeit, die Merkur uns seit 19. Mai und noch bis zum 12. Juni anbietet. Man kann Dinge erledigen und abschließen, die wichtig sind, und fühlt sich danach besser. Und alte Freunde treffen ist auf jeden Fall etwas Schönes. Innere und äußere Aufräumzeit, Zeit für Ordnung und Neusortierung. Bereitmachen für die nächsten Schritte, die ja nur dann groß und schwungvoll sein können, wenn man das Gerümpel hinter sich aufgelöst hat.

Damit wir aber nicht in Vergangenheits-Gedanken verharren und den Schützevollmond trotz Neptun und Merkur gebührend feiern, komme ich hier nochmal zurück auf den Planeten des Zeichens Schütze, das ist Jupiter. Er ist der größte Planet, im Vergleich mit allen anderen des Sonnensystems ein Gigant. Die Erde: wirklich ein kleines Kügelchen daneben. Also das hier ist GRÖßE. Was ist Euch nicht groß genug, was kann noch WACHSEN? Was braucht noch Raum, noch Arenen von Zuschauern und Zuhörern, was sehnt sich in Euch nach EXPANSION?

Diese Großbuchstaben sind das Mindeste, was ich benutzen kann, hier am Schreibtisch, damit wenigstens eine Spur Expansion überspringt zu Euch. Jupiter sagt, in jedem von uns: Grow, GrOw, GROW !!!! Grow without even thinking to stop, grow without hesitating, grow a little bit everyday, every minute, grow and make your visions and dreams grow, never stop watering them, never stop loving them.

DREAM BIG, DEAR FRIEND: Nachdem wir letzten Monat so existenzielle Begegnungen mit unseren schönen und hässlichen Monstern hatten und vielleicht auch eine Skorpionparty, wie ich sie mir und Euch so sehr gewünscht habe, ist jetzt ein neues Kapitel dran, das uns nach außen, in die Fülle der unterschiedlichen menschlichen Beziehungen, in die Fülle des gemeinsamen Lebens und in die Wärme der positiven Momente katapultiert.

Nachdem wir uns auf ein ruhiges Sofa zurückgezogen haben und in die Monsterwelt eingetaucht sind, uns die Schatten des eigenen Innenraums angeschaut haben, können wir umso ausgelassener aus diesen Tiefen hervorspringen, wie ein Wal, der Stunden unter Wasser geschwebt ist und jetzt SPLASH! daraus hervorbricht, voller Freude und als würde er lachen.

Das ist die Energie dieses Schütze-Vollmonds, er ruft uns laut und klar zu:

Komm raus! Werde größer! Strahle noch mehr! Geh noch einen Schritt weiter!

Wachse, Herz, damit du trotz der Neptun-Nässe und Wässerigkeit dem Tag eine lodernde Flamme aufsetzen kannst, und nachts mit einem Lächeln zurückschauen kannst: Du machst die Welt wärmer, knisternder und leichtherziger, du hast sie verwandelt, vergrößert, verschönert und geschmückt.

Du bist eine Bereicherung, eine Schatztruhe, eine Kostbarkeit und ein Glück. Du bist genau richtig hier und jetzt ist der Moment, in dem wir hier alle zusammen leuchten, tanzen, lachen, knistern und strahlen können.

Lasst uns das Feuer teilen! Lasst uns feiern! Lasst uns Luxus genießen! Keine halbe Regensachen, zögern, warten: Nein! Dafür ist das Leben viel zu spannend. Und stellt Euch mal vor, wie schön es wird, wenn wir alle unsere eigenen Feuer zusammenflackern lassen mit denen unserer Freunde und Geliebten und Teams und Familien, wie riesig und jupiterhaft dann dieses Fest strahlt.

Viel Spaß mit Eurem Feuer, mit all der Liebe und Fülle, lasst uns abenteuern!

xoxo